Marathon 2017: Das müssen Läufer beim Marathon in Berlin beachten

Eine professionelle Massage kann die Regeration nach einem Marathon deutlich beschleunigen

In wenigen Tagen ist es so weit. Dann finden sich wieder Tausende Profi- und Freizeitläufer in der Hauptstadt zusammen, um sich einer großen sportlichen Herausforderungen zu stellen, dem Marathon. Doch nicht alle sind sich ihrer Sache sicher: Reicht die bisherige Vorbereitung? Was ist zu tun, wenn mich ein Infekt erwischt? Wie ist es um meine Laufstrategie bestellt? Ist mein Regenerationsprogramm optimal durchdacht? Auf all diese Fragen hat Dr. Bernd Wolfarth, Sportmediziner an der Charité Berlin und leitender Arzt des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), wertvolle Antworten.

Herr Wolfarth, wie werden Marathonläufer, die spontan an den Start gehen, jetzt noch fit für den Lauf?

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Der Sportmediziner Dr. Bernd Wolfarth privat

Bernd Wolfarth: Wer seine Hausaufgaben bisher nicht gemacht hat, wird auf den letzten Metern auch nichts mehr an seiner Kondition ändern können. Eine gewinnbringende Formsteigerung ist in den finalen Tagen vor der Herausforderung ohnehin nicht möglich, im Gegenteil: Längere Laufeinheiten spielen überhaupt keine Rolle mehr. Vielmehr gilt es, sich noch einmal intensiv zu erholen, Kraft zu tanken und in Erwartung des Wettkampfes kürzere Distanzen zu absolvieren. Zudem sollten Sportler ihre Laufstrategie verfeinern, den Tag mental durchspielen, die eigene Ernährung optimieren und ihr Regenerationsprogramm planen, das ist fast so wichtig wie der Lauf selbst.

Wie sieht die optimale Ernährung denn praktisch aus?

Das ist keine einfache Frage, zu der es x-verschiedene Antworten gibt. Generell lässt sich sagen, ...

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