Maradona zur umstrittenen Szene bei Reals Weiterkommen gegen Juventus: "Es war kein Elfmeter"

Der umstrittene Strafstoß in letzter Minute für Real Madrid gegen Juventus Turin im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League (1:3) wird auch Tage später noch kontrovers diskutiert. Juve-Verteidiger Medhi Benatia hatte Lucas Vazquez im eigenen Strafraum berührt und Reals Angreifer war daraufhin zu Boden gegangen. Schiedsrichter Michael Oliver entschied auf Strafstoß und Cristiano Ronaldo erzielte vom Punkt den entscheidenden Treffer, der Madrid in das Halbfinale brachte. Argentiniens Legende Diego Maradona hätte nach eigenen Angaben in dieser Szene keinen Elfmeter gegeben.

Der Weltmeister von 1986, der die erfolgreichsten Jahre seiner Karriere beim Juve-Konkurrenten Napoli verbrachte, erklärte zu besagter Aktion in der As: "Es war kein Elfmeter, nein."

Lucas Vazquez Medhi Benatia Juventus Real Madrid UEFA Champions League

Dass Vazquez aber die Einladung annahm und nach dem Kontakt mit Benatia hinfiel, war für Maradona nachvollziehbar: "Als Ronaldo den Ball in die Mitte köpfte, musste sich Lucas in diese Richtung werfen, denn vor ihm war Buffon und von hinten kam Benatia. Ich hätte es genauso gemacht. Er hat die Chance genutzt und sich fallen gelassen."

Real hatte das Hinspiel in Turin mit 3:0 gewonnen und kam nach dem 1:3 am Mittwoch eine Runde weiter. Im Halbfinale der Champions League wartet nun Bayern München auf den Titelverteidiger.