ManUnited macht US-Präsident Trump für Verlust verantwortlich

Manchester United hat seinen größten Verlust seit langer Zeit vermelden müssen. Die Red Devils machen dafür in ihrer Erklärung unter anderem US-Präsident Donald Trump verantwortlich.

Manchester United wurde Opfer der Steuerpolitik von Donald Trump. (Bild: Getty Images)

Die englische Premier League hat enorme Einnahmen aus verschiedenen Quellen. Dennoch mussten die Red Devils für die zweite Jahreshälfte von 2017 einen Verlust von mehr als 35 Millionen Euro vermelden.

Das ist – so die offizielle Erklärung der Verantwortlichen – unter anderem auf den US-Präsidenten Trump zurückzuführen. Finanz-Boss Cliff Baty zufolge ist die Steuerpolitik in den USA nicht gerade ein Segen für ManUnited.

Steuerpolitik sorgt Manchester United

Trump hat die Körperschaftssteuer in den USA deutlich gesenkt. Damit erhofft er sich einen Aufschwung der nationalen Wirtschaft, der als weitere Wirkung internationale Unternehmen wie etwa den Klub aus England betrifft, da weniger Umsätze generiert werden.

Manchester United war in den USA vergleichsweise für einen europäischen Fußball-Klub sehr präsent, sieht sich nun aber vor neuen Herausforderungen. Baty bleibt aber optmistisch: “Langfristig könnte das gut für den Klub sein.”

Keinen Einfluss auf Financial Fairplay

Vorerst allerdings schreibt der Klub rote Zahlen. Seit 2010 war der Verlust für ein Halbjahr nicht mehr derart hoch, im selben Betrachtungszeitraum 2016 hatte der Klub noch einen Gewinn von mehr als 20 Millionen Euro vermeldet.

Baty verdeutlichte allerdings auch, dass United weiterhin finanzstark ist: “Diese Zahlen betreffen weder unsere finanzielle Kraft noch die von der UEFA auferlegten Regeln bezüglich des Financial Fairplay.”