Da-Vinci-Gemälde: Mann macht Sensationsfund – doch es ist ihm egal

Julia Nageler
* Ein Mann aus Frankreich wollte die Kunstsammlung seines verstorbenen Vaters verkaufen
  • Ein Mann aus Frankreich wollte die Kunstsammlung seines verstorbenen Vaters verkaufen
  • Dass ihn das nun zum Millionär machen könnte, scheint ihn aber kalt zu lassen
  • Im Video oben: In Da Vincis “Das letzte Abendmahl” verbirgt sich ein Detail, das niemand bemerkt hat

Weltweit suchen Kunstexperten und Historiker nach Werken Leonardo da Vincis. Immer seltener tauchen bislang unbekannte Arbeiten des Renaissance-Künstlers auf, dementsprechend wertvoll sind die Funde. 

18 Jahre ist es her, dass ein eindeutig da Vinci zugeordnetes Werk seinen Weg an die Öffentlichkeit fand. Seitdem war die Suche nach weiteren Schöpfungen vergeblich. 

Ein unscheinbarer Stapel Zeichnungen

Umso überraschter war Thaddée Prate, Direktor für alte Meisterwerke im Tajan Aktionshaus in Frankreich, als an einem Nachmittag im März ein Mann in sein Büro kam und ihm einige Zeichnungen vorlegte. Nicht eingerahmt übergab er sie Prate. Er hatte sie in der Kunstsammlung seines verstorbenen Vaters gefunden.

“Ich war etwas im Stress”, sagte der Kunstexperte der “New York Times”. Trotzdem erkannte er beim Durchsehen der von geringem Wert scheinenden Malereien, dass sich etwas Besonderes unter ihnen befand. 

Eine Zeichnung aus dem 16. Jahrhundert erregte seine Aufmerksamkeit. Es handelte sich um eine Darstellung des Heiligen Sebastian, gefesselt an einen Baum.

Eindeutig ein da Vinci

Der Künstler war offensichtlich Linkshänder, auf der Rückseite befanden sich einige technische Skizzen. Darunter: italienische Notizen. 

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