Mann baut Orgel aus „Furby“-Plüschtieren – hier das schräge Beweisvideo

Es sieht aus wie aus einem „Gremlins“-Film entsprungen – und klingt auch so: Ein Mann baute aus 44 „Furby“-Plüschtieren ein Musikinstrument.

Kinder der 1990er werden sich noch erinnern: Seinerzeit waren „Furbys“ ein beliebtes Spielzeug. Die elektronischen Plüschtiere konnten Mund und Augen bewegen, singen und sprechen – und mit ihrer Elektro-Quäkstimme ganz schön nerven. Mittlerweile sind die Furbys eher in Vergessenheit geraten. Ein YouTuber wollte das nun ändern – und erfand eine obskure Furby-Orgel. In einem Video, das mittlerweile zum viralen Hit wurde, erklärt er das schräge Musikinstrument.

Ob die Furby-Orgel eines Tages in Massenproduktion gehen wird, ist eher fraglich. (Bild: Screenshot YouTube/LOOK MUM NO COMPUTER)

Über mehrere Jahre überlegte sich Sam Battle vom YouTube-Kanal „Look Mum No Computer“ ein Konzept. Für den Bau der Orgel benötigte er 44 Furbys, die wie ein Chor in Reih und Glied auf dem Gerät stehen. Mit dem „Collective Awakening“-Knopf bringt er alle 44 Plüschtiere vom Dämmer- in den Wachzustand. Und damit in den Sprech- und Singmodus. Harmonisch oder gar musikalisch klingt das nur bedingt.
Und nicht nur die Töne, auch die Laute, die die Furbys von sich geben, können mithilfe der Orgel verändert werden, erklärt Battle – und spielt das Instrument in dem Clip auch an.

Süß, obskur oder einfach nur gruselig? Viele YouTube-User halten die Furby-Orgel eher für eine Kakophonie des Grauens: „So sieht die Hölle aus“, „Jesus Christus, das ist beängstigend“, „Sie werden die Welt übernehmen“ und „Wie hast du es geschafft, nicht verrückt zu werden, als du das gemacht hast?“, sind nur einige der Kommentare.

Aufsehenerregend ist das plüschige Musikinstrument auf alle Fälle: Über eine halbe Million Menschen sahen sich das Video innerhalb von zwei Tagen auf YouTube an.