Manchester United: Owen Hargreaves wittert böse Absichten mit Paul Pogba

Überbewertet oder nur falsch eingesetzt? Das fragen sich einige bei Uniteds Pogba. Ex-Star Hargreaves nimmt ihn jedenfalls in Schutz

Owen Hargreaves hat sich für den französischen Nationalspieler Paul Pogba ausgesprochen. Der einstige Bayern-Star wittert eine Verschwörung gegen den 24-Jährigen und fordert Manchester United dazu auf, die Angelegenheit zu klären.

"Ich war der Meinung, dass er beindruckend in die Saison gestartet ist. Die Probleme fingen erst mit dem Spiel gegen Tottenham an, bei dem Manchester United vorgeführt wurde", erinnerte sich der 37-Jährige bei Radio 5 Live.

Passt Pogba nicht zu Mourinhos Philosophie?

Hargreaves deutete allerdings an, dass sich Jose Mourinho taktisch verzockt habe und den Franzosen falsch einsetze: "In den letzten fünf Spielen hat er nicht auf dem Level gespielt, das er abrufen kann, aber ich denke, dass das vor allem daher rührt, dass er in einer anderen Rolle spielt, als er es bei Juventus getan hat."

Der frühere englische Nationalspieler ist entsetzt darüber, dass nun nur noch das Schlechte bei Pogba gesehen wird. Er ist der Meinung, dass viele Leute böse Absichten im Umgang mit dem Rekord-Transfer der Red Devils hätten.

Hargreaves: "Pogba ist ein brillanter Fußballer"

"Jeder redet über seine Ablösesumme (105 Millionen Euro, Anm. d. Red.), sein Auftreten in den sozialen Medien und seine Frisuren", schimpfte Hargreaves und fügte hinzu: "In Wirklichkeit ist er ein brillanter Fußballer, ein großartiger Teamkollege und ein wunderbarer Junge."

Damit Pogba möglichst schnell wieder in die Spur findet, appellierte Hargreaves nun an ManUnited und Trainer Mourinho.

"Jetzt haben sie diese öffentliche Wahrnehmung kreiert und es wird nicht besser, es wird eher schlechter. Sie müssen die Situation nun klären, denn sie müssen wieder miteinander auskommen", so der Ex Star, der ergänzte: "Er ist schon bei dem Verein, der am besten zu ihm passt. Und dieser Verein muss ihm nun vertrauen, indem er auf der Position zum Einsatz kommt, auf der er glänzen kann wie bei Juventus."