Bänderverletzung! Joe Bennet entschuldigt sich für Horror-Foul an Leroy Sane

Premier-League-Spitzenreiter Manchester City siegte im FA-Cup beim Zweitligisten Cardiff City standesgemäß mit 2:0, geredet wird danach jedoch nur über ein rüdes Foulspiel: Joe Bennet grätscht City-Star Leroy Sane von hinten um, der Deutsche verletzt sich.

Nun entschuldigt sich der Verteidiger via Twitter: "Ich möchte mich bei Leroy Sane für mein Tackling entschuldigen. Ich habe versucht, den Konter zu stoppen und habe meinen Versuch komplett falsch getimt."

City-Trainer Pep Guardiola, der an die Schiedsrichter appellierte, seine Spieler besser zu schützen, prognostiziert, dass der Flügelspieler "vielleicht zwei oder drei Wochen, vielleicht einen Monat" fehlen wird. Bennett hofft ebenfalls auf schnelle Genesung: "Ich hoffe, es ist nichts Schlimmes und dass er schnell zurückkommt." Sein Trainer Neil Warnock kündigte unterdessen an, dass Bennett wegen fehlender Professionalität mit Straftraining zu rechnen habe.

DFB löscht Tweet zu Cardiffs Spielweise

Wie die Citizens am Montagabend nach eingehenden Untersuchungen bekannt gaben, zog sich Sane eine Bänderverletzung im Knöchel zu. Hinsichtlich der Ausfallzeit machte der Verein allerdings keine Angaben.

Sane selbst meldete sich bei Twitter zu seiner Blessur: "Ich habe eine Bänderverletzung erlitten, aber ich denke, dass es nicht so schlimm ist, wie es aussah”, schrieb der ehemalige Schalker und schob nach: "Ich bin motiviert, so schnell wie möglich auf den Platz zurückzukehren."

Leroy Sane

Als Überreaktion aus der Verärgerung über das Foul an WM-Kandidat Sane stufte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) offenbar eine Mitteilung auf dem offiziellen Twitter-Kanal der deutschen Nationalmannschaft ein. Die Nachricht mit deutlicher Kritik an Cardiffs Spielweise wurde kurz nach ihrer Veröffentlichung noch am Sonntagabend wieder gelöscht.

"Hey Cardiff City. Wir wollten euch nur wissen lassen, dass für uns im Sommer ein wirklich wichtiges Turnier ansteht. Bitte verletzt unsere Spieler nicht, danke", hatte zunächst die Botschaft des Verbandes gelautet.