„Malia Obama sollte in Ruhe gelassen werden“ – Ivanka Trump und Chelsea Clinton appellieren an die Presse

Auch nach dem Ende der Präsidentschaft ihres Vaters ist das mediale Interesse an Malia Obama ungebrochen. (Bild: AP Photo/Nick Ut, File)

Auch eine Präsidententochter hat das Recht auf Privatsphäre: Auf Twitter zeigten sich die Töchter von Donald Trump und Bill Clinton solidarisch mit Malia Obama.

Sie ist ein College-Freshman wie Tausende andere auch. Mit einem kleinen Unterschied: Das Leben von Malia Obama, älteste Tochter des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama, steht unter ständiger Beobachtung der Presse. Was bei anderen ganz normal ist, wird bei Obama sofort zur Sensation hochgeschaukelt. So machte kürzlich unter anderem ein Video die Runde, das die 19-jährige Harvard-Studentin dabei zeigt, wie sie Rauchringe bläst.

Nun bekommt Obama prominente Unterstützung – und zwar ebenfalls von zwei Präsidententöchtern. In Twitter-Postings fordern Ivanka Trump und Chelsea Clinton die
Presse dazu auf, die Tochter des 44. US-Präsidenten in Ruhe zu lassen.

Ivanka Trump nimmt in ihrem Posting die Presse in die Mangel. (Bild: AP Photo/Robert F. Bukaty)

„Malia Obama sollte die gleiche Privatsphäre eingeräumt werden wie ihren gleichaltrigen Kommilitonen. Sie ist eine junge Erwachsene und eine Privatperson und sollte deswegen in Ruhe gelassen werden“, schrieb die Tochter und Beraterin von US-Präsident Donald Trump auf Twitter.


Etwas mehr als eine halbe Stunde später meldete sich auch Chelsea Clinton via Twitter zu Wort. „Malia Obamas Privatleben, als junge Frau, als College-Studentin, als Privatperson, sollte euch nicht als Clickbait dienen. Bessert euch“, so Clintons Appell an die Medien.


Schon Anfang des Jahres wurde Obama von der Presse belagert, als sie ein Praktikum in der Filmfirma des (mittlerweile durch Sex-Skandale in Ungnade gefallenen) Hollywood-Moguls Harvey Weinstein absolvierte. Es war jedoch das Foto mit den Rauchringen, das die beiden Präsidententöchter dazu veranlasste, sich für Obama auszusprechen.

Das ist es eben, was Kids im College so machen. Ich habe in ihrem Alter viel schlimmere Sachen gemacht. Jenna Bush hatte im College auch einen Mordsspaß. Mir war das damals auch egal. Sie scheint eine großartige Frau geworden zu sein – trotz ihrer College-Ausschweifungen. Kriegt euch mal wieder ein“, pflichtet eine Frau Clintons Tweet bei.


Die Kommentare auf Ivanka Trumps Posting bezogen sich meist weniger auf Obama, sondern übten vor allem – in teils recht harschen Tönen – Kritik an der Administration ihres Vaters.

„Das ist jetzt ganz ehrlich das erste Ding, das du jemals gesagt hast, auf das sich der Großteil der US-Bevölkerung einigen kann. Vielleicht versuchst du es mit einem zweiten“, schrieb ein Nutzer des Kurznachrichtendiensts.


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Im Video: Auch Chelsea Clinton verteidigt Malia Obama


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