Malawi: Die Zeit der Wasch-Eimer ist vorbei

"Von Schule zu Schule zwischen Köln und Malawi" heißt der Verein, der sich im Jahr 2001 am Gymnasium Rodenkirchen gegründet hat. Seitdem engagieren sich hier Schulklassen, Lehrer und Eltern und unterstützen Projekte in Partnerschulen in Malawi. In diesem Juli hat der Malawi-Verein ein erstes großes eigenes Bauvorhaben fertig gestellt: Die Schülerinnen im Ort Nkhoma haben Waschräume, Duschen und Toiletten erhalten. "Die Zeit des Waschens mit Eimern in ungeschützten Räumen ist vorbei", sagt Lisbeth Poggenpohl vom Verein.

Das Sanitärprojekt hat rund 17 000 Euro gekostet. "Die Einnahmen vom Sponsorenlauf 2016, aber auch viele kleine Aktionen an der Schule und Spenden von Sponsoren sowie die Hilfe der Eltern vor Ort durch die Lieferung der selbst gebrannten Ziegel haben das Bau-Projekt möglich gemacht", betont Lisbeth Poggenpohl. Nach der Fertigstellung des Sanitärblocks soll nun eine Bibliothek mit der Möglichkeit zum Selbststudium gebaut werden.

Der Malawi-Verein unterstützt insgesamt drei Partnerschulen - in Nchokera, Manja und Nkhoma. Die Lernbedingungen werden dort mit Hilfe aus Rodenkirchen verbessert, etwa durch eine geregelte Schulspeisung und neues Mobiliar. Zum Teil übernimmt der Verein Schulgebühren. Außerdem organisiert er Patenschaften für Schulkinder. Aktuell werden Paten für vier Kinder gesucht.

Malawi liegt im südlichen Afrika und grenzt an Tansania, Mosambik und Sambia. Das Land zählt zu den ärmsten der Welt. Es gibt Nahrungsmittelknappheit infolge von Dürreperioden. (süs)

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