Makeup-Affäre im Élysée-Palast: Macron zahlt 26.000 Euro für Schminke

Felix Rentzsch
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Der französische Präsident Emmanuel Macron wurde von den Medien bereits mehrfach als „eitel“ bezeichnet. „Gutes Aussehen ist dem Präsidenten offenbar sehr wichtig“, schrieb beispielsweise die Zeitschrift „Bunte“. Macrons deutlich ältere Ehefrau Brigitte sagte erst kürzlich in einem Interview mit „Elle“, dass sie morgens völlig geplättet aussehe, während ihr Gatte zu jeder Tageszeit „jugendlich“ wirke.

Nun ist klar, wie der 39-jährige Politiker das schafft: Nach Informationen der französischen Zeitung „Le Point“, soll Macron allein in den ersten drei Monaten seiner Amtszeit 26.000 Euro für Makeup und Styling ausgegeben haben. Seine persönliche Visagistin Natacha M. reichte demnach zwei Rechnungen über 16.000 beziehungsweise 10.000 Euro im Élysée-Palast ein.

Sinkende Umfragewerte für Macron

Damit soll immerhin der Arbeitslohn für alle Termine abgegolten sein, zu denen sie den Präsidenten vorbereitete. Opposition, Medien und die Twitter-Gemeinde halten den Betrag trotzdem für deutlich zu hoch. Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ spricht gar von einer „Makeup-Affäre“ in Paris.

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