Mainzer Klubchef will Posten räumen: Erfolgreiche Revolte gegen Kaluza

Am Klubchef von Mainz 05 gab es zuletzt wiederholt Kritik. Nun ist er zu einem Rücktritt bereit.

Erfolgreiche Revolte gegen den neuen Klubchef: Johannes Kaluza will seinen Posten als Vorstandsvorsitzender beim Bundesligisten FSV Mainz 05 nach nur fünf Monaten im Amt wieder räumen.

"Ich stehe bereit, den Weg zu Neuwahlen zu ermöglichen und werde entsprechende Gespräche aufnehmen", verbreitete der FSV am Sonntagnachmittag via Twitter eine Stellungnahme des 63-Jährigen: "Damit gewinnt der Verein Zeit, die Ereignisse der vergangenen Tage aufzuarbeiten."

Nach Informationen des kicker wurde Kaluza zuvor von Sportvorstand Rouven Schröder und den vier Geschäftsführern zum Rücktritt aufgefordert. Schröder und die Geschäftsführer werfen dem Nachfolger von Harald Strutz vor, dass eine Zusammenarbeit mit ihm nicht möglich sei und er jegliche Vereinsziele gefährde.

Erst am 25. Juni war Kaluza von den Klubangehörigen gewählt worden. Bei der Mitgliederversammlung Ende Oktober brachte der Unternehmer eine Aufwandsentschädigung für sich ins Gespräch - obwohl er während seines Wahlkampf gesagt hatte, unentgeltlich tätig sein zu wollen. Erst Mitte der vergangenen Woche hatte der Aufsichtsrat die Entschädigung für Kaluza auf monatlich 3000 Euro festgesetzt.