Maier setzt "große Hoffnung" in Dreßen-Rückkehr

·Lesedauer: 1 Min.
Maier setzt "große Hoffnung" in Dreßen-Rückkehr
Maier setzt "große Hoffnung" in Dreßen-Rückkehr

Alpinchef Wolfgang Maier glaubt fest an die Rückkehr von Abfahrer Thomas Dreßen zu alter Stärke im kommenden Olympia-Winter. "Die Hoffnung ist bei ihm ganz groß, weil er ein Profi und sehr fokussiert ist", sagte Maier dem SID. Das habe Dreßen bereits bei seinem sensationellen Comeback nach schwerer Knieverletzung 2018 bewiesen.

Auch jetzt nach der OP im rechten Knie Ende Februar mache es Dreßen "extrem gut", sagte Maier: "Er weiß genau, was er tut. Laut Ärzten muss der Heilungsprozess, wenn man sensationell sagen darf, schon sehr gut sein." Dennoch sei noch Geduld gefordert: "Der Knorpel muss nachwachsen, das System muss sich regenerieren."

Die Belastung werde daher "ganz fein" dosiert. "Das große Ziel ist, ihn im September, Oktober wieder auf Schnee zu bringen, sodass wir eine Möglichkeit haben, ihn für Olympia vorzubereiten", sagte Maier. Im vergangenen Winter konnte Dreßen nur bei der WM-Abfahrt starten, bei der er Rang 18 belegte.

Nach den vier Medaillen (dreimal Silber, einmal Bronze) bei den Titelkämpfen in Cortina d'Ampezzo geht der Deutsche Skiverband (DSV) die Olympia-Saison "mit einer gewissen Bescheidenheit, aber zielgerichtet" an, sagte Maier: "Wir wissen, was wir leisten können."

Das bewiesen die WM-Zweiten Kira Weidle, Romed Baumann, Andreas Sander und Co. am Samstag in Garmisch-Partenkirchen bei einem ganz besonderen Event: Die Athleten und Athletinnen der Nationalmannschaft traten dort jeweils mit einem Kind aus ihrem Skiklub zum sportlichen Wettkampf an. Ziel war es, den Kids, die ihren Sport in der Pandemie nicht ausüben konnten, etwas zurückzugeben.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.