Macron nimmt ein Bad in der Menge im Elysée-Palast

Direkt in seinem Amtssitz hat der französische Präsident Emmanuel Macron am Sonntag ein Bad in der Menge genossen. Rund 20.000 Besucher strömten anlässlich des Tags des offenen Denkmals in den Pariser Elysée-Palast

Direkt in seinem Amtssitz hat der französische Präsident Emmanuel Macron am Sonntag ein Bad in der Menge genommen. Rund 20.000 Besucher strömten anlässlich des Tags des offenen Denkmals in den Pariser Elysée-Palast, um einen Blick in das prunkvolle Gebäude zu werfen. Viele der Besucher wollten unbedingt Brigitte Macron treffen - und Präsidentenhund Nemo.

Der neue Labrador des Präsidentenpaars spazierte mit seinem Herrchen die Ehrentreppe hinab. Macron ging mit seiner Frau trotz Regens in den Hof, beide posierten lächelnd für Selfies und sprachen mit den Bürgern. Viele der Besucher hatten acht Stunden angestanden, bevor sie den Elysée-Palast betreten konnten. Der Garten und die meisten Räume waren geöffnet - die Privatwohnung des Präsidentenpaares und die Kommandozentrale "Jupiter" blieben jedoch verschlossen.

Ein Besucher wunderte sich über Risse in den Wänden und abgeblätterte Farbe: "Das muss renoviert werden, aber vielleicht haben sie kein Geld?", fragte Jean-Louis Delprat, der aus Nordfrankreich angereist war. Tatsächlich sind Restaurierungsarbeiten in dem 1720 fertiggestellten Palast geplant.