"Machopartei": Die CSU besetzt all ihre Spitzenposten mit Männern –

Susanne Klaiber
Horst Seehofer, Markus Söder, Markus Scheuer (v. l.)
  • Die CSU vergibt alle Spitzenposten in Berlin an Männer
  • Kritiker sehen das als Beleg dafür, dass die Christsozialen eine “Machopartei” sind – und die CSU schweigt

Die CSU besetzt in Berlin drei Ministerposten. Mit Horst Seehofer, Gerd Müller, Andreas Scheuer

Landesgruppenchef und Parlamentarischer Geschäftsführer wurden nach der Wahl ebenfalls neu besetzt. Mit Alexander Dobrindt und Stefan Müller.

Fünf Spitzenposten im Bund. Fünf Männer.

Parteichef bleibt erst einmal Horst Seehofer. Neuer Ministerpräsident soll Markus Söder werden. Neuer Generalsekretär wird Markus Blume. 

Drei Spitzenposten in Bayern. Drei Männer.

“CSU bleibt eine Machopartei”

Florian Pronold, SPD-Bundestagsabgeordneter und Parlamentarischer Staatssekretär im Umweltminsterium schreibt dazu auf Twitter: “Die CSU bleibt eine Machopartei.”

Denn Dorothee Bär, die Staatsministerin im Kanzleramt werden soll, dürfe sich zwar mit einem “neuem Titel schmücken, der  aber keinen Aufstieg bedeutet”

Das sieht auch FPD-Chef Christian Lindner so. “Leider nur ein Trostpflaster”, schreibt er über den neuen Posten Bärs.

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