Macaulay Culkin vergleicht Familientrennung mit Trumps Auftritt in "Kevin – Allein in New York"

Maybrit Lechner

Die strenge Einwanderungspolitik von US-Präsident Donald Trump sorgt aktuell für jede Menge Diskussionen. Selbst Hollywoodstar Macaulay Culkin hat sich nun zur umschrittenen Familientrennung geäußert und meint: Wirklich überraschend sei Trumps Vorgehen nicht, schaut man sich nur seinen Auftritt in “Kevin – Allein in New York” an.

Macaulay Culkin disst Trumps Einwanderungspolitik. (Bild-Copyright: Gabriel Grams/REX/Shutterstock)
Macaulay Culkin disst Trumps Einwanderungspolitik. (Bild-Copyright: Gabriel Grams/REX/Shutterstock)

Trumps Null-Toleranz-Politik sorgt derzeit für Empörung in den USA: Kleine Kinder wurden von ihren Eltern an der US-Grenze getrennt. Das “Time”-Magazin hat bereits vergangene Woche auf diese Maßnahme reagiert und ein Cover gedruckt, auf dem Trump ziemlich herablassend auf ein weinendes Flüchtlingskind schaut. Dazu heißt es: “Welcome to America”, zu Deutsch “Willkommen in Amerika”.

Schauspieler Macaulay Culkin kam das “Time”-Cover irgendwie bekannt vor: Er kassierte als Kinderstar ebenfalls solch einen Blick von dem derzeitigen Staatsoberhaupt. In dem Film “Kevin – Allein in New York” trifft Kevin, der ein anderes Flugzeug als seine Familie genommen hat, im Plaza Hotel auf Trump. Statt dem allein gelassenen Jungen jedoch in seine Obhut zu nehmen, überließ er ihn seinem Schicksal. Culkin vergleicht Trumps Auftritt in dem Weihnachtsklassiker daher auch mit seiner Einwanderungspolitik, wie ein Twitter-Post zeigt.

“Der erste Beweis, dass sich Trump einen Dreck um Kinder schert, die von ihren Familien getrennt wurden.”

Zudem findet Macaulay Culkin, dass die US-Amerikaner lieber John Candy als Präsidenten hätten wählen sollen. Der Schauspieler hatte im ersten Teil “Kevin – Allein zu Haus” einen Auftritt und stellte dort sein Herz für Kinder unter Beweis. Zusammen mit seiner Polkatruppe brachte er Kevins Mutter zurück nach Hause.

Nach all der Kritik an der Familientrennung wurde die US-Regierung nun aber zum Umdenken angeregt: Bereits 522 Flüchtlingskinder wurden am Wochenende mit ihren Familien vereint.