Macaulay Culkin spricht über Missbrauch durch seinen Vater

Lebt heute von seinem Vermögen, das er als Kind machte: Macaulay Culkin (Bild: wenn)

Wer sich schon immer gefragt hat, warum Macaulay Culkin in keinen Filmen mehr zu sehen ist, bekam diese Woche eine Antwort. In einem Interview verriet der einstige Kevin-Star, was sein Vater damit zu tun hat – und warum er ihn seit 25 Jahren nicht mehr gesehen hat.

Offen wie selten sprach Macaulay Culkin im Podcast „WTF with Marc Maron“ über die Abgründe seines Lebens. In dem intimen Gespräch ging es unter anderem um Culkins Vater Christopher, genannt Kit, der seinen Sohn in den späten 80er und frühen 90er Jahren managte. Damals befand sich Macaulay Culkins Karriere auf dem Zenit.

„Er war ein schlechter Mensch“, sagte Culkin über seinen Vater. Der habe sich an ihm bereichern wollen. Sein Vater sei eifersüchtig auf den Erfolg gewesen. „Er hat mich missbraucht. Körperlich und geistig. Ich kann dir alle meine Narben zeigen, wenn du möchtest“, sagte Culkin zum Moderator.


Christopher Culkin habe immer entschieden, welche Rollen sein Sohn annehmen solle und welche nicht. Wenn die Filme ein Reinfall werden sollten, drohte er seinem Kind Schläge an. Macaulay Culkin, der seine letzte Hollywood-Hauptrolle im Jahr 1994 in dem Film „Richie Rich“ hatte, verriet ebenfalls, dass sein Vater der Grund sei, warum er dem Showgeschäft den Rücken gekehrt hat.

Nach dem Dreh von „Richie Rich“ kam es zu einem Sorgerechtsstreit. Macaulay Culkins Eltern hatten sich scheiden lassen und stritten vor Gericht um das Vermögen ihres Sohnes, das damals 13,8 Millionen Euro betragen haben soll. Der damals gerade mal 13 Jahre alte Macaulay Culkin brach daraufhin den Kontakt zu seinem Vater ab – und den zu Hollywood gleich mit.

Seine Reaktion damals: „Ich bin durch, Jungs, ich hoffe, ihr habt genug Kohle mit mir gemacht. Von mir kommt nichts mehr“, erinnert sich der Schauspieler an seine folgenreiche Entscheidung.

In dem Interview sprach Culkin auch über sein Verhältnis zu Michael Jackson: „Er war mein bester Freund für eine sehr lange Zeit. Er mochte es, neben mir zum Kind zu werden. Mir kam das niemals seltsam vor. So war er einfach.“