Münster: Zwei Opfer bei Autoanschlag, Fahrer tötet sich

Ein Mann ist in Münster mit einem Kleintransporter in eine Menschenmenge gefahren und hat zwei Menschen getötet.

Danach erschoss er sich. Etliche Menschen wurden bei dem Vorfall verletzt.

Nach Angaben der Behörden war der Mann in den letzten Jahren schon als seelisch gestört aufgefallen. Was ihn nun aber zu der Tat im westfälischen Münster trieb, ist unbekannt.

In seinem Wagen entdeckte die Polizei einen verdächtigen Gegenstand, der noch untersucht wird.

Nach Berichten von Medien wie der Süddeutschen Zeitung war der Fahrer des Wagens ein Deutscher Ende vierzig, ohne Migrationshintergrund.

Diese Angaben sind bisher aber nicht bestätigt. Die Ermittler gehen zur Zeit jedenfalls nicht von einem islamistischen oder allgemein terroristischen Hintergrund aus.

Der Vorfall ereignete sich mitten in der Altstadt von Münster, die daraufhin abgesperrt wurde. Die Opfer hielten sich an diesem warmen Frühlingstag vor einem beliebten Lokal auf.

Zur Tatzeit am Nachmittag war in Münster auch eine Kundgebung von Kurden geplant; außerdem lief im Stadion noch ein Fußballspiel.

Die Polizei war daher sowieso mit einem Großaufgebot im Einsatz und konnte auf den Vorfall in der Innenstadt schnell reagieren.