Müller lässt Bayern-Zukunft offen

Müller lässt Bayern-Zukunft offen

Thomas Müller hat seine Zukunft bei Bayern München über den Sommer hinaus offengelassen. "Mein Fokus liegt ausschließlich darauf, die Saison erfolgreich zu bestreiten. Was dann im Sommer passiert, da werde ich mit dem Verein sprechen und mit mir selbst. Dann schauen wir mal, in welche Richtung das geht", sagte der 30-Jährige bei Sport1. Der Vertrag des Rio-Weltmeisters beim Fußball-Rekordmeister läuft noch bis 2021.
Für den Ex-Nationalspieler stellt sich vor allem die Frage, ob seine und die Interessen des FC Bayern deckungsgleich sind. "Bei so einer Sache werfen alle Parteien ihre Argumente in den Topf. Schauen wir mal, ob man da ein Menü zusammenbekommt. Man muss halt abgleichen, was alle Parteien wollen", sagte Müller, der in der Hinrunde unter Bayerns Ex-Coach Niko Kovac ins Abseits geriet, dann aber von Nachfolger Hansi Flick wieder gestärkt wurde.
Angesichts der Personalsituation bei den Münchnern würde auch der Offensivspieler Winterzugänge begrüßen. "Da ist alles möglich. Wir haben höchste Ziele, also müssen wir uns der Situation auch stellen. Da ist aber der Verein der richtige Ansprechpartner", sagte Müller, der dem Kader aber auch so zumindest die Fähigkeit zur achten Meisterschaft in Folge attestiert: "Wir sind absolut von uns überzeugt. Wir haben die höchste Qualität in der Bundesliga."
Auf Müller könnte im Sommer eine ganz besondere Herausforderung warten. Angeblich steht der Routinier bei U21-Trainer Stefan Kuntz auf der Wunschliste für das olympische Fußball-Turnier in Tokio. Dies berichtete der kicker.
"Das ist eine coole Spinnerei, aber sowohl für mich als auch für meine Frau, hat das in 2020 nicht die oberste Priorität", sagte Müller nun bei Sport1, wollte eine Teilnahme aber auch nicht kategorisch ausschließen: "Sag niemals nie", fügte er an. Kuntz darf drei ältere Spieler nominieren. Noch habe es aber keine Gespräche mit Müller oder dem FC Bayern gegeben.