Möwe im Gefängnis: Neugieriger Seevogel sitzt fest

·Lesedauer: 1 Min.

Was diese Möwe hinter dem Kühlergrill eines Autos in der britischen Grafschaft Kent suchte, werden wir wohl nie erfahren. Fest steht allerdings, dass der Vogel sich nicht mehr allein befreien konnte. Zum Glück hatte ein aufmerksamer Passant den Unglücksvogel bemerkt und den Tierschutzverein RSPCA informiert.

Retterin Tina Nash eilte zu Hilfe. "Als ich ankam, sah ich nichts als weiße Federn, die im Kühlergrill steckten - er hätte sich niemals selbst befreien können." Die Tierschützerin dachte zunächst, der Vogel sei von dem Auto erwischt worden und somit in die missliche Lage geraten, doch der Besitzer des Wagens war sich keiner Kollision bewusst. Er hatte seinen roten Mazda nichtsahnend auf einem Krankenhausparkplatz des William Harvey Hospital in Ashford abgestellt.

Tina drehte den gefiederten Abenteurer zunächst so weit, dass er sich nicht mehr selbst verletzten konnte. Doch dann kam der schwierige Teil: "Der Kühlergrill war oben und unten versiegelt und wir konnten ihn zunächst nicht herausziehen." Doch dann habe man das Gitter leicht lösen und den lautstark protestierenden Gefangenen langsam in die Freiheit ziehen können. "Er war überhaupt nicht damit einverstanden, dass wir ihn retteten und hat sich heftigst zur Wehr gesetzt", lachte Tina, die ihren Schützling anschließend ins Mallydams Wood Wildlife Centre in East Sussex brachte, wo er sich seitdem von der Tortur erholt.

"Wie durch ein Wunder hat er keine ernsthaften Verletzungen davongetragen. Er war ein wenig zerknautscht, hatte Prellungen und es war ihm sichtlich peinlich, aber er ist auf dem Wege der Besserung. Wenn er sich vollständig erholt hat, wird er wieder ins Freie entlassen. Und gibt hoffentlich besser acht im Straßenverkehr!"

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.