Mörderischer Sommer in New York: "Auch Hunde können schnell überhitzen"

Während in Kalifornien die Wälder brennen, ächzen Mensch und Tier an der Ostküste unter der großen Hitze. In der Regierungshauptstadt Washington herrschten am Wochenende - ebenso wie in vielen anderen Städten des Landes - hohe Temperaturen und unangenehme Schwüle.

Einheimische und Touristen versuchten, sich mit kalten Getränken und Fußbädern in einem der öffentlichen Brunnen abzukühlen.

Dort ebenso wie in Philadelphia und Boston riefen die Behörden den "hitzebedingten Notstand" aus, der unter anderem längere Öffnungszeiten von Schwimmbädern ermöglicht.

In New York stieg das Thermometer am Wochenende auf 95 Grad Fahrenheit - rund 35 Grad Celsius. Die reinste Höllentour für Menschen und Vierbeiner.

Der 70-jährige Juanito Yu hat extra eine Wasserflasche aus dem Tiefkühlfach für sein Hundchen parat. "Ich versuche, es ihr so angenehm wie möglich zu machen, mit einer eisgekühlten Wasserflasche."

Abkühlung gab es auch im Pet Pool, Planschbecken speziell für Haustiere. Manch ein Tierbesitzer wär am liebsten selbst mit hineingestiegen. Sheila Lee, die sich mit Hunden auskennt erklärt: "Hunde können schnell überhitzen und man merkt es vielleicht nicht einmal. Weil sie sich in näher am Boden am heißen Bürgersteig befinden, können sie sich die Pfoten verbrennen. Das ist hart."

Die Stadt New York stellte Wasserspender zur Verfügung und rief die Einwohner:innen auf, weniger Energie zu verbrauchen und ihre Klimaanlagen herunterzuschrauben.

Zum Wochenbeginn gab es an der Hitzefront etwas Entwarnung - dennoch blieb das ungute Gefühl, dass immer häufigere und intensivere Hitzewellen künftig zur Normalität gehören werden.

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