Lyon-Präsident: Atletico Madrid bot 65 Millionen Euro für Lacazette

Lyons Präsident bestätigte, dass Atletico Madrid Alexandre Lacazette diesen Sommer verpflichten wollte. Dies geht wegen der Transfersperre nun nicht.

Jean-Michel Aulas, Präsident von Olympique Lyon , hat bestätigt, dass Atletico Madrid im kommenden Transferfenster Alexandre Lacazette verpflichten wollte. Allerdings machte den Rojiblancos die Transfersperre einen Strich durch die Rechnung. Fernando Torres soll derweil verlängern.

"Jeder weiß, dass Atletico 53 Millionen Euro geboten hat, die inklusive Boni von 12 Millionen auf 65 Millionen Euro angestiegen wären", verriet Aulas der  L'Equipe . Allerdings dürfen die Spanier aufgrund einer Transfersperre in diesem Sommer keine neuen Spieler beim Verband anmelden. Das Verbot läuft erst im Januar 2018 aus.

Einer möglichen Lacazette-Verpflichtung steht dies laut Aulas aber nicht im Wege: "Im Moment habe ich kein Interesse daran, ihn zu verkaufen, da immer noch das Interesse Atleticos besteht, ihn zum 1. Januar 2018 zu verpflichten." Zwar bestehe auch Interesse des FC Arsenal - mit einem geringeren Angebot als dem von Atletico hätten die Londoner allerdings keine Chance.

Neuer Vertrag für Torres dank Transfersperre?

Ohnehin versicherte Aulas, dass er "auch auf das Interesse der Spieler hört". Bei der richtigen Offerte hätte Lacazette also das letzte Wort.

Angesichts der Transfersperre scheint auch ein Verbleib von Fernando Torres in der spanischen Hauptstadt wahrscheinlich. Der AS zufolge arbeiten die Rojiblancos an einer Verlängerung des Arbeitspapiers des Stürmers, auch wenn es noch bis 2018 läuft. So könnte Atletico bei einem Verkauf in der kommenden Saison aber noch eine Ablöse einstreichen.