LVMH: Diese Aktie ist einfach glamourös

Andreas Deutsch
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LVMH: 13 Prozent Rendite im Jahr - so geht Luxus

Während im Kopf einiger Anleger schon das böse R-Wort herumspukt, gehen Luxus-Aktien durch die Decke. Vor allem LVMH sticht heraus. Der Top-Tipp des AKTIONÄR ist nicht zu stoppen.

Die Nachfrage nach Kreuzfahrten, edlen Parfüms und noblen Sportwagen ist noch nie so hoch gewesen wie aktuell. Im vergangenen Jahr erzielte die Branche einen Umsatz von 1.160 Milliarden Euro. Der Markt für persönliche Luxusgüter erlöste einen Rekordwert von 262 Milliarden Euro.

„Das Wachstum, das wir aktuell im Luxusmarkt sehen, ist sehr robust“, sagt Serge Hoffmann, Luxusgüterexperte bei der Managementberatung Bain & Company. „Dabei beruht die Dynamik vor allem auf höheren Absatzvolumina, nicht auf Preiserhöhungen.“

Vor allem China treibt das Wachstum an. Der Anteil der Chinesen am globalen Umsatz der Luxusfirmen liegt mittlerweile bei rund einem Drittel. Und das Wachstum geht rapide weiter: 2020 wird die Branche die Umsatz-Schallmauer von 300 Milliarden Euro knacken. Im Jahr 2025 werden allein die Chinesen für 150 Milliarden Euro Luxusartikel kaufen – das entspräche einem Anteil am Welthandel von 44 Prozent.

Besonders gut in Form in der Branche ist LVMH. Im ersten Quartal steigerte LVMH den Umsatz um zehn Prozent auf 10,9 Milliarden Euro. Ohne die Wechselkurseffekte legten die Erlöse sogar um 13 Prozent zu.

Obwohl der Markt für hochwertige Mode von vielen Experten in den vergangenen Jahren als „gesättigt und nicht einfach“ bezeichnet wurde, wächst LVMH vor allem hier beachtlich. Der Umsatz der Sparte „Fashion & Leather Goods“ verbesserte sich im ersten Quartal um 25 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro.

Einfach schick

Die LVMH-Aktie befindet sich in einem blitzsauberen Aufwärtstrend, der zuletzt noch an Dynamik gewonnen hat. Die Langfrist-Performance ist beeindruckend: In den vergangenen 25 Jahren hat die Aktie pro Jahr 12,8 Prozent plus gemacht. Nun steht sie vor einem neuen Rekordhoch. DER AKTIONÄR sieht immer noch Luft und bleibt bei seinem Kursziel von 320 Euro. Der Stopp sollte auf 240 Euro angehoben werden.