Lustiger Hashtag #EmailDosAndDonts: Auf Twitter tauschen sich Nutzer über E-Mail-Verhaltensregeln aus

Eine gute E-Mail zu schreiben, ist gar nicht so einfach. (Bild: Getty Images)

Auf Twitter hat sich eine spontane Digital-Selbsthilfegruppe gegründet. Nutzer fassen zusammen, was sie beim E-Mail-Verkehr mit ihren Mitmenschen besonders nervt. Die lustigsten Tweets sind hier zusammengefasst. Bei einigen fühlt man sich selbst ein wenig ertappt.

Unter dem Hashtag #EmailDosAndDonts (deutsch: „E-Mail-Verhaltensregeln“) lässt sich derzeit auf Twitter nachlesen, was beim Schreiben der elektronischen Briefe so alles zu beachten ist. Den einen oder anderen Fauxpas hat wohl jeder schon gemacht. Oder man ist selbst „Opfer“ einer nervigen E-Mail-Marotte geworden. In jedem Fall lesen sich die Beschwerden leidgeplagter Mail-Empfänger sehr lustig.


„Klicke nicht auf ‚Allen antworten‘“


„Die Hälfte aller Meetings könnte durch eine klar formulierte E-Mail ersetzt werden. Die meisten endlosen E-Mail-Korrespondenzen könnten durch ein Fünf-Minuten-Gespräch ersetzt werden.“


„Sende keinem nigerianischen Prinzen deine Bankdaten. Schick sie stattdessen lieber mir.“


„Überprüfe immer zweimal das ‚An‘-Feld. Wenn du sicher bist, dass die Mail an die richtige Person geht, überprüfe es noch mal.“


„Verschick keine E-Mail und komm dann zu meinem Schreibtisch rüber und frag ‚Hast du meine E-Mail bekommen?’“


„Überprüfe regelmäßig deinen Spam-Ordner. Gmail denkt, dass die wichtigsten E-Mails hierhin gehören.“


„Verschicke nichts, wenn du wütend bist. Speichere den Entwurf und schreibe ihn um, wenn du dich abgeregt hast.“


„Wenn du wirklich etwas in einer Gruppe diskutieren willst, schreib keine E-Mail. Nutze stattdessen eine Messenger-Gruppe… und lass mich da raus“


„Richtig: Die E-Mail mit einer Zusammenfassung starten.

Falsch: Ein endlos scheinender, unkorrigierter Gedankenstrom, bei dem es scheint, als komme gleich das Fazit, der aber in der letzten Sekunde zu einem sinnlosen Worthaufen zusammenfällt.“


„Beende deine E-Mails mit ‚Beste Grüße‘ oder ‚Freundlichst‘. Beende sie nicht mit ‚Ich hoffe, du stirbst bald‘ oder ‚Wir sehen uns in der Hölle.‘“


„Rechtschreibung und Grammatik sind tatsächlich noch wichtig.“


„Schreibe in der Betreff-Zeile niemals ‚Wir müssen reden.’“


„Schreib keine E-Mails, wenn du betrunken bist. (Tu gar nichts, wenn du betrunken bist, außer betrunken zu sein. Du bist ein Idiot, wenn du betrunken bist. Versuch einfach, nicht an deinem Erbrochenen zu ersticken und schlaf deinen Rausch aus.)“


„Ruf mich nicht an, um mir zu sagen, dass du mir eine E-Mail geschickt hast.“


„Vergiss dein Passwort nicht.“