Lufthansa-Jet in Tegel : Beim Abfertigen der Jumbos muss jetzt jeder Handgriff sitzen

Eine Boeing 747-400 der Lufthansa, die vormittags aus Frankfurt kommend, in Tegel gelandet ist

Auch bei der dritten Landung einer Boeing 747-400 der Lufthansa (LH) auf dem Flughafen Tegel am Donnerstagvormittag waren Neugier und Interesse an dem Riesenflieger ungebrochen. Auf der Besucherterrasse hatten sich mehrere Dutzend Flugzeugfans, sogenannte Planespotter eingefunden. Die Flughafenfeuerwehr fuhr mit ihren Löschfahrzeugen vor, um sich ein Bild zu machen, und selbst ein Mitarbeiter der Luftsicherheit kam mit Fotoapparat auf das Vorfeld. Die Faszination, die vom zweitgrößten Passagierflugzeug der Welt ausgeht, ist offenbar ungebrochen.

Pünktlich um 10.53 Uhr landete der Jumbojet namens Wolfsburg in Berlin. An Bord etwa 350 Passagiere aus Frankfurt/Main. Mit etwa 280 Stundenkilometern und ungefähr 260 Tonnen Gewicht setzte die Maschine auf und rollte Richtung Parkposition zwischen Terminal B und C. Von da an begann der Wettlauf mit der Zeit.

Bild Nr. 1:
Michaela Stütz, die in einem Imbiss am Kurt-Schumacher-Platz arbeitet, will sich die Maschine mal beim Landeanflug anschauen Sergej Glanze / Glanze/Berliner Morgenpost

"Es ist eine Herausforderung, diese Maschine innerhalb von 50 Minuten zu den Qualitätsstandards der Lufthansa abzufertigen", sagte der verantwortliche Operations Manager Alisan Elis. "In weniger als einer Stunde müssen die Passagiere die Maschine verlassen, sie muss ent- und beladen sowie gereinigt werden, die Passagiere nach Frankfurt müssen einsteigen." Elis nannte das "eine sportliche Herausforderung".

Kaum war der Riesenflieger zum Stehen gekommen, setzten sich zahlreiche Mitarbeiter rund um das Flugzeug in Bewegung. Ähnlich wie in "Gullivers Reisen", als die Liliputaner den Riesen Gulliver zu Fall brachten und fesselten, fuhren...

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