Lufthansa fliegt in der Nacht erste aus Kabul gerettete Menschen nach Deutschland

Lufthansa-Maschinen in Berlin

Die ersten von der Bundeswehr aus Kabul ausgeflogenen Menschen sollen noch in der Nacht zum Mittwoch in Deutschland ankommen. Sie sollten am Luftwaffen-Drehkreuz in der usbekischen Hauptstadt Taschkent in einen Lufthansa-Sonderflug umsteigen, wie ein Sprecher der Airline am Dienstag mitteilte. Die von der Bundesregierung gecharterte Maschine solle noch am Abend in Taschkent in Richtung Deutschland starten. Der Flughafen Frankfurt/Main kündigte für 01.55 Uhr die Landung einer Lufthansa-Maschine aus Taschkent an.

Für die Evakuierungen baue die Lufthansa "kurzfristig eine Luftbrücke" auf, erklärte der Sprecher. Er wollte keine Angaben dazu machen, wieviele Menschen an Bord des ersten Fluges erwartet werden. Die Fluggesellschaft setzt dafür ein Langstreckenflugzeug des Typs 340-300 ein; dieser Typ kann in der Regel um die 300 Passagiere aufnehmen.

Im regulären Linienverkehr fliegt die Lufthansa Usbekistan derzeit nicht an. Der Flughafen Frankfurt am Main kündigte für 01.55 Uhr in der Nacht zu Mittwoch die Landung einer Lufthansa-Maschine aus Taschkent an. Diese sollte um 18.55 Uhr (MESZ) dort starten.

Lufthansa wird nach eigenen Angaben "im Rahmen der Luftbrücke und in Abstimmung mit der Bundesregierung" in den kommenden Tagen weitere Flüge aus Taschkent, aber auch aus der katarischen Hauptstadt Doha und anderen Anrainerstaaten anbieten.

Die Planungen dafür wurden nach Lufthansa-Angaben innerhalb weniger Stunden umgesetzt. "Kurzfristig wurden Verkehrsrechte beantragt, die Crew-Einsatzplanung vorgenommen und das Flugzeug für den Einsatz freigestellt", erklärte die Airline.

pw/ck

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