Ludwigsburg versenkt tapfere Bamberger

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Ludwigsburg macht ernst!

Nach vier Spielen in der Viertelfinalserie zwischen den MHP Riesen Ludwigsburg und Brose Bamberg schien die Sensation greifbar nahe. Ein Bamberger Sieg in Spiel fünf und zum ersten Mal in der Geschichte der BBL-Playoffs wäre ein Hauptrundensieger gegen den Tabellenachten im Viertelfinale ausgeschieden. (Alles zur BBL)

Aber im alles entscheidenden Spiel fünf zog der Favorit das Tempo an und zog mit einem klaren :-Erfolg in das Halbfinale ein.

Vor allem eine starke Anfangsphase zog dem Außenseiter früh den Zahn. Schnell zogen die Baden-Württemberger auf 13:5 und 19:9 weg. Am Ende des ersten Viertels stand es 26:16.

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Zwar gestaltete der ehemalige Serienmeister das zweite Viertel offen, wirklich verkürzen konnte er nicht. Nach der Pause zog Ludwigsburg dann von 57:45 mit einem Sieben-Punkte-Run auf 64:45 davon. Davon erholten sich die Bamberger nicht mehr und Ludwigsburg brachte das Spiel souverän nach Hause.

Dreierquote und Turnovers entscheiden

Entscheidend war vor allem die Dreierquote und das Turnover-Verhältnis. Die Gäste kamen gerade einmal auf schwache 21 Prozent von Downtown, wobei die Quote gegen Spielende deutlich nach oben ging. Demgegenüber stehen 38 Prozent erfolgreiche Dreier der Ludwigsburger. Ähnlich verheerend waren die Ballverluste.

Gleich 18-mal verloren die Oberfranken den Ball, konnten diesen aber lediglich zwölfmal selbst erobern. Und auch hier ging die Quote erst gegen Spielende spürbar hoch.

Dazu stellte der Hauptrundenseiger die Defensive der Bamberger durch ihre vielen Schützen vor Probleme. Gleich fünf Spieler punkteten für Ludwigsburg zweistellig. Mit 14 Punkten war Tremmell Darden bester Ludwigsburger Werfer.

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Auf Bamberger Seite stemmten sich Bennet Hundt und Christian Sengfelder mit jeweils 19 Punkten erfolglos gegen das Aus.

Im Halbfinale geht es für Ludwigsburg nun gegen den FC Bayern Basketball, der seine Serie gegen HAKRO Merlins Crailsheim 3:1 gewinnen konnte. (BBL-Playoffs: Alle Spiele und Ergebnisse)