Ludwigsburg verpasst Finale

Ludwigsburg verpasst Champions-League-Finale

Bundesligist MHP Riesen Ludwigsburg hat die Chance auf das erste Europapokalendspiel seiner Vereinsgeschichte vergeben.

Beim Final Four der Champions League unterlagen die Süddeutschen im Halbfinale in Athen der AS Monaco mit 65:87 (38:36).

Im Spiel um Platz drei muss Ludwigsburg nun am Sonntag (16.30 Uhr) gegen den Verlierer des zweiten Halbfinales zwischen Gastgeber AEK Athen und UCAM Murcia aus Spanien ran.

Monaco zeigt MHP Riesen die Grenzen auf

Gegen den favorisierten Tabellenführer der französischen Liga lag Ludwigsburg schnell 20:11 in Front, ehe Monaco stärker aufkam und die Partie zu seinen Gunsten drehte. Im Schlussabschnitt machte sich dann ein Klassenunterschied bemerkbar.

Bester Werfer bei Monaco war mit 19 Punkten Elmedin Kikanovic, für Ludwigsburg trafen Kerron Johnson (12), Adika Peter-McNeilly (11), Elgin Cook (10) und Thomas Walkup (10) zweistellig.

Der Weg zum Final Four des dritthöchsten Europapokalwettbewerbs nach der EuroLeague und dem EuroCup war für Ludwigsburg lang gewesen. Über drei Qualifikationsrunden war der Sprung in die Gruppenphase gelungen.

Ludwigsburg schaltet zwe BBL-Teams aus

Als Tabellenzweiter qualifizierte sich das Team dort für die K.o.-Phase, wo es gleich zwei Bundesligisten ausschaltete: im Achtelfinale die EWE Baskets Oldenburg, im Viertelfinale medi Bayreuth.

Bayreuth ist ab Mittwoch (10. Mai) auch Ludwigsburgs Auftaktgegner in den Bundesliga-Playoffs - die anderen drei Viertelfinals beginnen am Samstag und Sonntag.