London hebt für Briten Quarantänepflicht nach Ankunft auf

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LONDON (dpa-AFX) - Touristen etwa aus Deutschland müssen auch nach dem 19. Juli nach Ankunft im Vereinigten Königreich für mindestens fünf Tage in häusliche Quarantäne. Zwar hebt die britische Regierung die verpflichtende Selbstisolation für vollständig geimpfte Einreisende sowie Minderjährige auf - dies gilt aber nur für Menschen mit Wohnsitz im Land. Am 19. Juli sollen alle noch bestehenden Corona-Regeln beendet werden.

"Wir möchten internationale Besucher wieder in Großbritannien willkommen heißen und arbeiten daran, unseren Ansatz auf geimpfte Passagiere von wichtigen Reisezielen auszuweiten", sagte Verkehrsminister Grant Shapps am Donnerstag im Parlament. Er hoffe, dass die Ausweitung auf Länder wie die USA und die EU-Mitgliedstaaten "im Laufe des Sommers" erfolgen könne. Ein Sprecher von Premierminister Boris Johnson machte klar, dass die Impfungen durch den britischen Gesundheitsdienst NHS erfolgt sein müssten, um ohne Quarantäne einreisen zu dürfen.

Briten oder Menschen mit Wohnsitz im Vereinigten Königreich müssen vom 19. Juli an bei Einreise aus "gelben Ländern" wie Deutschland, Frankreich oder Italien weiterhin einen negativen Corona-Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Sie müssen zudem nach Ankunft und innerhalb von zwei Tagen einen weiteren Test machen, die Selbstisolation sowie ein weiterer Test nach mindestens acht Tagen entfallen aber, wie Minister Shapps sagte. Die Regeln gelten für England und könnten in den anderen Landesteilen Schottland, Wales und Nordirland abweichen.

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