Lokomotive Moskau lehnte Neymar-Wechsel ab

Lokomotive Moskau lehnte Neymar-Wechsel ab

Was heute wie ein guter Witz klingt, hat aber offenbar einen wahren Kern. Denn 2008 stand der brasilianische Superstar Neymar kurz vor einem Wechsel nach Russland.

Doch der damalige Präsident von Lokomotive Moskau entschied sich - unglücklicherweise - gegen die Verpflichtung des einstigen Santos-Talents.

In einem Interview mit Sport-Express verriet Nikolai Naumov nun die Beweggründe.

"Wir haben uns Gedanken gemacht, ob es wert wäre, ihn zu kaufen", sagte Naumov, der Neymar für zehn Millionen Euro vom FC Santos hätte verpflichten können, und erklärte weiter: "Wir wollten ihn kaufen, unsere Scouts haben ihn beobachtet."


Damals spielte der Brasilianer beim Mediterranean Cup mit seinem Team vor. Lok Moskau besiegte Santos im Finale 2008, woraufhin man überlegte, Neymar unter Vertrag zu nehmen.

Gatagov "spielte genauso gut wie Neymar"

Doch der Moskauer Präsident hatte Zweifel: "Er war zu jung und es war unklar, wie er sich in Russland zurechtfinden würde. Deshalb haben wir uns gegen ihn entschieden."

Naumov sei Neymar im Endspiel darüber hinaus gar nicht so sehr aufgefallen. Stattdessen setzte Lokomotive lieber auf die eigene Jugend - insbesondere auf Alan Gatagov, der "genauso gut wie Neymar spielte."

Barca schnappt sich Neymar

2013 schließlich wechselte der brasilianische Top-Stürmer für 88 Millionen Euro von Santos zum FC Barcelona und wurde in Katalonien zum Superstar. 

Während Neymar mittlerweile bei Paris Saint-Germain spielt und der teuerste Fußballer der Welt ist, steht Gatagov dagegen mit 27 Jahren ohne Verein und ohne Zukunft da.

Zuletzt spielte der Russe für den FC Levadia Tallinn in Estland.