Lockdown in neuseeländischer Stadt Auckland wird gelockert

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Test-Station in Neuseeland (AFP/DAVID ROWLAND)

Der Lockdown in Neuseelands größter Stadt Auckland wird um mindestens zwei Wochen verlängert, aber etwas gelockert. Wie Premierministerin Jacinda Ardern am Montag mitteilte, gilt in der Millionenstadt ab Dienstagabend eine niedrigere Corona-Warnstufe. Die Menschen sollen weiterhin weitgehend zu Hause bleiben, einige Geschäfte wie Restaurants mit Lieferdienst dürfen aber wieder öffnen.

Neuseeland hatte Mitte August einen landesweiten Lockdown verhängt, um einen Ausbruch der hochansteckenden Delta-Variante des Coronavirus einzudämmen. Nach drei Wochen wurden die Beschränkungen im Rest des Landes weitgehend wieder aufgehoben, weil sich herausstellte, dass sich der Ausbruch auf Auckland beschränkte. Für die zwei Millionen Einwohner der größten Stadt Neuseelands galten weiter strenge Ausgangsbeschränkungen.

Ardern sagte, bei Corona-Tests in Auckland tauchten zwar immer noch "rätselhafte" Ansteckungsfälle auf, die sich nicht auf bekannte Infektionsherde zurückverfolgen ließen. Es gebe aber keine "weitverbreitete, unentdeckte Übertragung" mehr. Daher könnten die Beschränkungen etwas gelockert werden. Das Ziel sei weiterhin, das Coronavirus vollständig "auszumerzen", sagte sie.

Neuseeland verfolgt eine ehrgeizige Null-Covid-Strategie und ist seit Beginn der Pandemie weitgehend vom Rest der Welt abgeschottet. Bis zu dem Delta-Ausbruch im August war das Leben der Neuseeländer monatelang beinahe normal. Der Inselstaat galt daher weltweit als Vorbild im Kampf gegen Corona: In dem Land mit seinen fünf Millionen Einwohnern gab es seit Beginn der Pandemie nur 27 Todesfälle durch Covid-19.

mid/pe

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