Loch glänzt in Sigulda

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Loch glänzt in Sigulda
Loch glänzt in Sigulda

Der einstige Rodel-Dominator Felix Loch hat seinen ersten Saisonsieg knapp verpasst, die Formkurve zeigt vier Wochen vor den Olympischen Winterspielen aber nach oben: Der Rekordweltmeister kam beim Weltcup am Samstag im lettischen Sigulda auf den guten zweiten Rang, nur Kristers Aparjods war auf seiner schwierigen Heimbahn 0,186 Sekunden schneller.

"Ich kann zufrieden sein, und es war wichtig, mal wieder auf dem Podest zu stehen", sagte Loch, der das zuletzt Ende November geschafft hatte.

Enttäuschend schnitt Johannes Ludwig ab. Der Olympia-Dritte, mit bereits vier Saisonsiegen souveräner Weltcup-Spitzenreiter, landete nur auf dem 13. Rang. Max Langenhan (Friedrichroda) schaffte es als Siebter in die Top 10. Sebastian Bley (15.) und Chris Eißler (17.) landeten noch hinter Ludwig.

Für Loch war die Leistung in Sigulda ein wichtiges Signal in einer schwierigen Saison. Zum Auftakt hatte er mit zwei zweiten Plätzen auf der Olympiabahn nahe Peking und in Sotschi noch überzeugt, danach schaffte Loch es aber nicht mehr auf das Podest. Im Dezember sorgte zudem eine Corona-Infektion für eine Zwangspause.

"Ich habe nie daran gezweifelt, dass ich vorne mitfahren kann, aber Ergebnisse sind eben schon wichtig", sagte Loch: "Es ist alles noch etwas anstrengend für mich, Corona hängt mir nach, ich tue mich in den Rennen schwer. Aber es wird besser, ich denke, dass in vier Wochen alles funktioniert."

Bis zu den Winterspielen in Peking (4. bis 20. Februar) stehen noch zwei Weltcup-Stationen im Rennkalender. Am kommenden Wochenende steigen die Rennen in Oberhof, die Generalprobe für Olympia erfolgt dann in St. Moritz in der Schweiz (22./23. Januar).

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