Lizenz verweigert: Rio Ferdinands Traum vom Profi-Boxen ist geplatzt

Tief enttäuscht muss Ex-United-Star Ferdinand seinen Ausflug ins Profiboxen abschreiben. Die entsprechende Lizenz wurde dem 39-Jährigen verweigert.

Der Traum des früheren englischen Nationalspielers Rio Ferdinand, zumindest einmal als Profiboxer in den Ring zu steigen, ist geplatzt. Wie der 39-Jährige am Donnerstag mitteilte, hat ihm die britische Boxbehörde eine entsprechende Lizenz verweigert.

"Ich bin enttäuscht. Ich habe vier-, fünfmal die Woche trainiert, um mein Ziel zu erreichen, schweren Herzens muss ich meine Boxhandschuhe an den Nagel hängen", schrieb der langjährige Innenverteidiger von Rekordmeister Manchester United bei Facebook.

Ferdinand hatte Box-Pläne Mitte September 2017 öffentlich gemacht

Ferdinand, der vor drei Jahren seine Fußballkarriere beendet hatte, hatte Mitte September seine Pläne bekannt gegeben, Boxer werden zu wollen. Eine langfristige Laufbahn hatte er dabei aber nicht im Sinn.

Rio Ferdinand hatte viel Zeit mit Boxen verbracht, nachdem seine Frau Rebecca Ellison im Mai 2015 an Brustkrebs gestorben war. Ellison ist die Mutter von Ferdinands drei Kindern. "Ohne das Gym wüsste ich nicht, wo ich meine Zeit verbracht hätte. Die Zeit, in der man ansonsten an nichts denkt oder darüber, was mit meinem Leben passiert", sagte Ferdinand.