Liverpool-Trainer Jürgen Klopp: "Habe geweint wie ein Baby"

Der große Traum heißt Meisterschaft an der Anfield Road, doch in dieser Saison will sich der Trainer auch mit weniger zufrieden geben.

Jürgen Klopp trifft in der Premier League mit dem FC Liverpool erstmals auf das von David Wagner trainierte Huddersfield Town. Das Duell zwischen den Freunden wird emotional.

"Brutal cool, eine überragende Geschichte", stellte Wagner kürzlich bezüglich des Duells mit den Reds und Kumpel Klopp fest. Der Aufsteiger aus Huddersfield wird trotz aller Freundschaft alles daran setzen, die Punkte zu gewinnen, so viel ist klar.

Gleiches gilt für Klopp. Dieser erinnerte sich im Gespräch mit Sky Sports an das Aufstiegsmatch des Rivalen in den Play-offs der Championship zurück: "Ich war hölle nervös. Und nach dem letzten Elfmeter habe ich geweint wie ein Baby und konnte nicht mehr aufhören", berichtete Klopp.

"Wagner sollte im Mittelpunkt stehen"

Im Stadion war Klopp absichtlich nicht, sondern er saß im Urlaub vor dem Fernseher: "Ich wollte nicht ins Stadion und eine Kamera auf mich gerichtet haben, die zeigt, wie ich mich verhalte. Er (David Wagner; d. Red.) und sein Team sollten im Mittelpunkt stehen."

Am Samstag um 16 Uhr geht es endlich gegeneinander. Wagner kündigte vorsichtshalber an: "Wir beide kennen uns gut genug, dass alles, was in diesen 90 Minuten an der Seitenlinie gesprochen wird, danach vergessen ist und nicht zählt."