Live Music Hall: Ungezügelte Lust – Black Stone Cherry begeistern mit ihrer Energie

Die Südstaaten-Band ist in Köln aufgetreten. Die Fans haben sie gefeiert.

In diesen Tagen verbinden viele Menschen mit den südlichen Bundesstaaten der USA die erzkonservative Wählerschaft, der Donald Trump seine Präsidentschaft zu verdanken hat. Diese Region ist aber nicht nur die Heimat politischer Reaktionäre. Viele bekannte Musiker und Bands entstammen den Südstaaten.

Hinter Southern-Rock-Größen wie Allman Brothers Band, Lynyrd Skynyrd oder ZZ Top rücken junge Gruppen wie Black Stone Cherry nach. Das aus Edmonton in Kentucky stammende Quartett gab am Dienstagabend in der ausverkauften Live Music Hall seine Visitenkarte ab.

Obwohl Black Stone Cherry bereits auf ein eigenes Repertoire aus fünf Alben zurückgreifen können, bauen die Amerikaner immer wieder gekonnt Cover-Versionen der Hits ihrer Idole in die eigenen Songs ein.

Dazu gehören unter anderem „Foxy Lady“ von Jimi Hendrix, „Whole Lotta Love“ von Led Zeppelin und „Statesboro Blues“ von Allman Brothers Band. Sänger und Gitarrist Chris Robertson verleiht mit seiner Reibeisenstimme den Stücken seine eigene Note.

Band versprüht ungezügelte Lust an dem, was sie tut

Dazu wirbelt Gitarrist Ben Wells ohne Unterlass von einer Bühnenseite zur anderen. Er hüpft schier unermüdlich auf Monitore und springt in Kampfsportmanier umher. Insgesamt versprühen Black Stone Cherry eine ungezügelte Lust an dem, was sie tun.

Schlagzeuger John Fred Young knüppelt seinen obligatorischen Solopart teilweise einhändig, während er die freigewordene Hand zum Mundharmonika spielen nutzt. Eine kleine Atempause verschafft die Band sich und den begeisterten Fans kurz vor Ende der Show. Dabei sind sich Robertson und Young nicht einig, ob man „Peace Is Free“ vor vier oder 18 Monaten zuletzt auf der Bühne gespielt hat....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta