So geht Bosz mit Dortmunds Luxusproblem um

Peter Bosz tritt mit Borussia Dortmund gegen den SC Freiburg an

Spektakuläre Partien am dritten Bundesliga-Spieltag: TSG Hoffenheim empfängt den FC Bayern (Sa. ab 18.30 Uhr im LIVETICKER) und hofft, den Rekordmeister "wieder ärgern" zu können. Diesen Plan äußerte Trainer Julian Nagelsmann am Donnerstag. 

Währenddessen tritt Borussia Dortmund beim heimstarken SC Freiburg an (Sa. ab 15.30 Uhr im LIVETICKER). Trainer Peter Bosz verrät, wie er seine Last-Minute-Neuzugänge sieht und erklärt, wie er schwierige Personalentscheidungen meistern will.

SPORT1 hat die PKs der Trainer zum Nachlesen. 

+++ PKs sind vorbei - auf Wiedersehen +++

Das war es auch schon wieder. Peter Bosz beendet seine Ausführungen und verabschiedet sich vom Podium.

+++ Harte Personalentscheidungen +++

"Später wird es nicht einfach werden für einige Spieler", sagt Bosz. "Ich kann nur elf Spieler aufstellen." 

Das klingt nach einigen Härtefallentscheidungen, die der BVB-Trainer in den kommenden Wochen zu treffen hat.

+++ Freiburg vor der Brust - Tottenham im Blick +++

Die Champions League interessiert Bosz noch nicht. "Ich arbeite immer nur von Spiel zu Spiel. Wir müssen unseren vollen Fokus auf das schwierige Spiel in Freiburg richten", sagt er.

+++ Das System Bosz +++

Der Trainer wird nach seiner Arbeit mit der Mannschaft gefragt und den Lerneffekt seiner Schützlinge. "Das ist ein kontinuierlicher Prozess. Der wird nie abgeschlossen sein", sagt Bosz.

+++ Spielerlaubnis für Sancho fehlt +++

Mediendirektor Fligge erklärt: "Das kann auch ein paar Monate dauern."

+++ Sahin oder Weigl? +++

Auf diese Personalfrage will sich Bosz nicht festlegen lassen. "Jule ist noch nicht soweit, das er in Freiburg spielen kann", sagt er nur. Dagegen kündigt der Coach die Rückkehr von Kapitän Marcel Schmelzer an.

+++ Zu großer BVB-Kader? +++

Für Bosz ist die üppige Personalsituation ein "Luxusproblem". "Als große Mannschaft brauchst du viele Spieler. Wir können nicht mit elf Spielern die kommenden drei Wochen mit sieben Spielen machen."

+++ Bosz spricht über die Neuen +++

Los geht die PK in Dortmund. Bosz spricht über die Neuen: "Es war klar: Wenn Ous geht, dann holen wir noch einen Außenangreifer."

Zu Yarmolenko: "Er muss jetzt auch in Deutschland zeigen, was er kann. Man muss schauen, ob es für das Spiel gegen Freiburg reicht."

Zu Sancho: "Er hat lange nicht trainiert. Er wird lange brauchen."

Zu Toljan: "Er ist fit und kann gleich einsteigen bei uns."

+++ Auf wen setzt Bosz? +++

Um 14 Uhr erklärt BVB-Coach Peter Bosz, wie er den Traumstart mit zwei Siegen und 5:0 Toren aus zwei Spielen über die Länderspielpause hinüber retten will.

Gibt der Niederländer schon erste Einblicke, ob die Neuzugänge Andrey Yarmolenko, Jeremy Toljan und Jadon Sancho zum Einsatz kommen?


+++ Das war's +++

Julian Nagelsmann verlässt die PK. Um 14 Uhr geht's hier weiter mit BVB-Trainer Peter Bosz.

+++ "Habe keine Zeit für Social Media" +++

Das Löschen seiner Social Media-Konten hat für Schlagzeilen gesorgt. "Für Social Media habe ich einfach keine Zeit. Aber ich habe nur die Konten gelöscht und nicht mich. Das habe ich ja auch in den Schlagzeilen gelesen. Also: Ich lebe noch."

+++ Nagelsmann zu Terrorismus +++

"Terrorismus macht mir Angst. Es macht mir Sorgen, wie das praktiziert wird. Ich finde es schlimm, dass das immer mit Religion verbunden wird. Die Welt ist eigentlich sehr, sehr schön. Es ist schlimm, was wir manchmal damit machen."

+++ Nagelsmann zur Bundestagswahl +++

"Ich verfolge das natürlich und habe meine Meinung. Danach versuche ich meine Kreuze zu setzen. Vielleicht sehen Sie mich nach der Wahl jubeln oder auch nicht."

+++ "Freue mich auf Steinhaus" +++

Nagelsmann unterstützt Bibiana Steinhaus. "Man kann super mit ihr sprechen. Qualität ist ja kein Geschlechtsmerkmal. Ich finde, dass sie ein gutes Auftreten hat. Vielleicht meckern die Spieler ein bisschen weniger, wenn eine Frau dabei ist." 

+++ Dreifachbelastung ist spürbar +++

"Es wird eine spannende Saison, in der wir lernen können. Wir haben den Kader in der Breite verstärkt, um die Belastung auf mehrere Schultern zu verteilen. Das Spiel wird sich automatisch verändern, weil man nicht mehr ganz frisch ist." Trotzdem will Nagelsmann sein Konzept nicht ändern.

+++ Nagelsmann sieht BVB weit vorne +++

"Dortmund hat einen Top-Kader. Man darf sie nicht unterschätzen. Sie sind Meisterschaftskandidat."

+++ "Bayern war letztes Jahr überrascht" +++

Der Überraschungsmoment fällt dieses Jahr aber laut Nagelsmann weg. "Sie haben sich auf uns eingestellt. Wenn sie in Top-Form sind und einen Top-Tag haben, ist es schwierig, gegen sie zu gewinnen."

+++ Nagelsmann zu Süle und Rudy +++

"Einen Sahnetag brauchen sie jetzt nicht unbedingt gegen uns. Aber ich wünsche ihnen, dass sie ein gutes Spiel machen können."

+++ Lob für Süle +++

Niklas Süle bekommt ein Sonderlob von seinem Ex-Trainer. "Hätte gedacht, dass er länger braucht. Aber das macht er sehr gut bei den Bayern. Er spielt solide seinen Stiefel runter und bringt Struktur rein."

+++ "Gefühl, dass wir Bayern ärgern können" +++

Nagelsmann ist zuversichtlich gegen den Rekordmeister: "Letztes Jahr haben wir das schon geschafft. Denke, das können wir auch wieder schaffen. Wir können was holen."

+++ Nagelsmann regt sich über die Transferperiode auf +++

"Dass das Transferfenster endlich zu ist, ist sehr, sehr wichtig. Ich empfinde es als Schwachsinn, wie das Transferfenster geregelt ist."

+++ "Gut, dass wir Pause hatten" +++

Nagelsmann ist froh, dass er auch mal ein bisschen durchschnaufen konnte und Zeit hatte, "die Playoffs Revue passieren zu lassen."

+++ Nagelsmann ist da +++

Es kann losgehen. Das Top-Spiel gegen die Bayern ist übrigens ausverkauft.

+++ Verspätung in Hoffenheim +++

Julian Nagelsmann lässt noch ein bisschen auf sich warten. In ein paar Minuten geht's dann aber los.

+++ Los geht's mit Nagelsmann +++

Um 11.30 Uhr wird sich Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann zu seinen Plänen für das Duell mit dem FC Bayern äußern.

Gelingt der TSG erneut ein Coup? Das letzte Bundesliga-Duell in der heimischen Arena konnten die Hoffenheimer dank eines Treffers von Andrej Kramaric mit 1:0 für sich entscheiden.