Stöger: "Habe gehört, es geht um meinen Job"

Peter Stöger will mit dem BVB in der UEFA Europa League in Salzburg noch die Wende schaffen

Vor dem Achtelfinal-Hinspiel von Borussia Dortmund in der UEFA Europa League beim FC Salzburg am Donnerstag (ab 19 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVETICKER) bezogen BVB-Coach Peter Stöger und Stürmer Maximilian Philipp vor den Medien Stellung.

Wie soll nach dem 1:2 im Hinspiel noch die Wende gelingen? Dortmunds Trainer Stöger verlangt eine bessere Leistung seiner Mannschaft, als im Hinspiel. Er ist optimistisch, und auch die ewigen Diskussionen um seine Zukunft als Trainer der Schwarz-Gelben nimmt der Österreicher mit Humor und entgegnet diesen mit seinem berühmten Wiener Schmäh. Der SPORT1-LIVETICKER zum Nachlesen.

+++ BVB-PK beendet +++

Das war's. Stöger und Philipp beenden die PK und verlassen das Podium.

+++ Stöger hofft auf "anderes Spiel" +++

Der Coach der Schwarz-Gelben hofft, dass seine Jungs im Rückspiel ein anderes Gesicht zeigen, als bei der schwachen Leistung im Hinspiel: "Ich hoffe, dass es von unserer Seite ein ganz anderes Spiel wird. Von der Grundstruktur wird sich morgen nicht viel verändern. Die Hoffnung ist, dass wir es besser machen."


+++ Philipp noch nicht bei 100 Prozent +++

Der wiedergenese Stürmer Maximilian Philipp sieht bei sich noch Luft nach oben, was die eigene Fitness angeht. Nach seiner langen Verletzungspause sei er noch nicht wieder der Alte: "Ich bin noch nicht bei 100 Prozent. Gegen Frankfurt bin ich ab der 50. Minute auf dem Zahnfleisch gegangen. Es wird kontinuierlich besser."

+++ "Müssen unserer Favoritenrolle gerecht werden." +++

Der Dortmunder Trainer fordert von seinem Team, in Salzburg zu liefern, und sich nicht wie im Hinspiel hängen zu lassen: "Auf diesem Level musst du auch immer wieder bestehen und gute Ergebnisse bringen. Wir müssen unserer Favoritenrolle gerecht werden. Das ist im Hinspiel mal gar nicht gelungen. Natürlich sind wir nicht chancenlos."


+++ Selbstironischer BVB-Coach +++

Die Diskussionen um seine eigene Zukunft beim BVB nimmt Stöger mit Humor und zeigt seinen Wiener Schmäh: "Ich habe gehört, es geht auch um meinen Job. Deshalb versuche ich eine gute Pressekonferenz zu machen."

+++ Stöger selbstbewusst +++

Stöger gibt sich selbstbewusst und optimistisch: "Wir haben ein gesundes Maß an Selbstbewusstsein. Wir haben zwar das Hinspiel verloren, aber wir haben in der Bundesliga seit Ende Dezember nicht verloren. Es ist schwierig, klar. Zu lösen ist diese Aufgabe aber."" 

+++ Philipp: "Haben es nicht gut gemacht"

Maximilian Philipp hadert mit dem miserablen Dortmunder Auftritt im Hinspiel: "Wir wussten, was auf uns zukommt. Wir haben es im Hinspiel nicht gut gemacht. Salzburg war einfach besser."


+++ Los geht's: Stöger redet +++

Coach Peter Stöger und Stürmer Maximilian Philipp sitzen auf dem Podium und stellen sich den Fragen der Medienvertreter.

+++ Saisonende für Rode +++

Einer kann definitiv nicht mithelfen, das Wunder zu schaffen: Sebastian Rode. Via Twitter gab der langzeitverletzte Mittelfeldspieler bekannt, sich aufgrund seiner hartnäckigen Leistenprobleme einer OP unterzogen zu haben. Somit ist die Saison für den Ex-Münchner endgültig beendet. 

Doch auch Rode ist für das Salzburg-Spiel optimistisch gestimmt: "Auch wenn ich sehr enttäuscht bin, der Mannschaft diese Saison nicht mehr helfen zu können, drücke ich weiterhin die Daumen und bin sicher, dass diese Saison noch einiges drin ist, wenn wir morgen Salzburg aus dem Weg räumen." 

+++ Bürki: So schafft der BVB das Wunder +++

Im SPORT1-Interview glaubt Roman Bürki noch an den Viertelfinaleinzug - und erklärt auch, wie dieser gelingen kann: "Es ist wichtig, dass wir von Anfang bis Ende geduldig sind. Man hat es ja in der Liga gesehen, dass wir in der Lage sind, in kürzester Zeit ein Spiel zu drehen und mehrere Tore zu schießen."


+++ So lief das Hinspiel +++

Nach einer ordentlichen Anfangsphase gab der BVB das Hinspiel am vergangenen Donnerstag mehr oder weniger komplett aus der Hand. Valon Berisha mit einem Doppelpack (49., 56.) brachte Salzburg mit 2:0 in Führung, Andre Schürrle (62.) gelang zumindest noch der Anschlusstreffer.

Für Ärger bei den Dortmundern sorgte vor allem eine Szene unmittelbar vor dem 0:2, als Kapitän Marcel Schmelzer von seinem Gegenspieler klar gestoßen wurde, das Spiel aber dennoch weiterlief.