Lisicki verpasst erstes Finale seit 2014

Sabine Lisicki erlitt schon einige schwere Verletzungen in ihrer Karriere

Die frühere Wimbledonfinalistin Sabine Lisicki hat in Taipeh ihr erstes WTA-Finale seit September 2014 verpasst.

In ihrem vierten Match nach fast drei Monaten Pause unterlag die 28-Jährige der Ukrainerin Kateryna Koslowa nach einem Break-Festival mit 5:7 und 4:6.

Die fünf Jahre jüngere Koslowa könnte mit einem Sieg im Endspiel gegen Timea Babos (Ungarn) oder Wang Yafan (China) ihren ersten Tour-Titel gewinnen.

Das erste Aufeinandertreffen zwischen Sabine Lisicki und Kateryna Koslowa war geprägt von zahlreichen Aufschlagverlusten.

Lisicki postet Kampfansage

Alleine im ersten Satz gab es sieben Breaks, das vorentscheidende gelang Koslowa im elften Spiel zur 6:5-Führung. Im zweiten Satz gaben beide Spielerinnen insgesamt fünfmal ihren Aufschlag ab, das entscheidende Break kassierte Lisicki zum 4:5.

Trotz ihrer Niederlage hat der Auftritt in Taiwans Hauptstadt Lisicki Hoffnung gegeben. "Schreibt mich niemals ab", teilte sie über ihre sozialen Netzwerke mit.


Ziel ist es nun, wieder Konstanz in ihr Spiel zu bekommen. Im Halbfinale des Challenger-Turniers in Limoges Anfang November 2017 hatte sie sich am Knie verletzt und musste später operiert werden.