Lisen Imprinting Diagnostics kündigt innovative und hochpräzise Diagnostiklösung zum Nachweis von Schilddrüsenkrebs an

WILMINGTON, DELAWARE / ACCESSWIRE / 16. November 2022 / Lisen Imprinting Diagnostics (LisenID) kündigt ein innovatives und revolutionäres epigenetisches Diagnoseverfahren zur Erkennung von Schilddrüsenkrebs an. Die klinischen Forschungsergebnisse wurden im Journal of Clinical Oncology (JCO), einer renommierten und Peer-geprüften medizinischen Fachzeitschrift der American Society of Clinical Oncology (ASCO), veröffentlicht. In der Studie geht es um die QCIGISH-Technologie (Quantitative Chromogenic Imprinted Gene In-Situ Hybridization) von LisenID, die den aberranten Expressionsstatus krebsbezogener geprägter Gene intuitiv in visualisierte Signale in den Zellkernen übersetzen kann und so eine objektive klinische Quantifizierung der Krebszellenexpressionen ermöglicht.

Dank optimierter bildgebender Verfahren hat sich die Zahl der Menschen, bei denen Schilddrüsenknoten diagnostiziert werden, dramatisch erhöht. Bei rund 70 % der erwachsenen Personen sind im Ultraschall Schilddrüsenknoten nachweisbar, aber nur 5 % davon sind bösartig. Wird bei der Ultraschalluntersuchung ein Knoten entdeckt, dann führt der Arzt eine Feinnadelbiopsie zur Gewebeentnahme durch um festzustellen, ob es sich um einen bösartigen Tumor handelt. Oftmals sind 20-30 % der Biopsien für eine eindeutige Diagnose nicht ausreichend, was dazu führt, dass Krebserkrankungen im Frühstadium übersehen werden. Außerdem gibt es eine Falsch-Positiv-Rate von 2-10 %, wodurch es zu unnötigen Operationen kommen kann. Patienten, die eine unbestimmte Diagnose erhalten, müssen monatelang warten und sich wiederholt einer Biopsie unterziehen, bevor eine Neubewertung erfolgt. Das verursacht unnötige Ängste und die Chance auf eine frühzeitige Behandlung geht verloren.

In der aktuellen Studie wurde die KI von LisenID kollektiv trainiert und anhand der Biopsien von 550 Patienten validiert. Der QCIGISH-Test wies eine Sensitivität von 100 % auf und konnte auch echt negative Biopsien in 100 % der Fälle identifizieren. Auf diese Weise können Ärzte frühzeitig erkennen, ob ein Schilddrüsenknoten bösartig ist, und gleichzeitig Patienten sicher von einer unnötigen Operation oder Behandlung ausschließen.

Dr. Tina Cheng, Mitbegründerin von LisenID und Erfinderin der Technologie, erklärt: „Es ist faszinierend zu sehen, wie unsere Arbeit in der Klinik in eine neue Diagnostikmethode zum Nachweis von Krebs umgesetzt wird. Wir sind der Ansicht, dass unsere Schilddrüsenstudie, die jetzt nach einem Peer-Review in einer renommierten Fachzeitschrift veröffentlicht wurde, unseren Ansatz bestätigt, den wir auch für eine Reihe anderer Krebsarten, wie etwa Lungen- und Blasenkrebs, entwickeln."

Der Korrespondenzautor der Studie, Dr. Michael Xing, Director des Johns Hopkins Thyroid Tumor Center und Laborleiter für zelluläre und molekulare Schilddrüsenforschung an der Johns Hopkins University School of Medicine, fügt hinzu: „Dieser neuartige Assay für geprägte Gene als Biomarker könnte einen erheblichen Einfluss auf die klinische Diagnose von malignen Schilddrüsenknoten haben. Darüber hinaus verspricht die Technologie von LisenID, die Früherkennung von Schilddrüsenkrebs zu revolutionieren und birgt großes Potenzial bei einer Vielzahl weiterer Krebsarten."

Über LisenID

Lisen Imprinting Diagnostics, Inc. ist eine eingetragene Gesellschaft, die ihren Firmensitz im Delaware Innovation Space in der Stadt Wilmington im US-Bundesstaat Delaware hat und zusätzlich ein Forschungs- und Entwicklungszentrum in der chinesischen Stadt Wuxi betreibt. Das Unternehmen entwickelt eine Reihe von Methoden zur Krebsfrüherkennung, die auf der neuartigen QCIGISH-Technologie basieren. Damit wird eine noch nie dagewesene Genauigkeit bei der Krebsfrüherkennung ermöglicht. QCIGISH wurde an über 8000 Patienten klinisch validiert. Die Ergebnisse wurden bereits in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Clinical Epigenetics veröffentlicht (QCIGISH-Methodik und Diagnose von Lungenkrebs). Als wichtige Zusatztechnologie zur zytologischen Biopsie kann die Erkennung von Tumoren mit geprägten Genen die präoperative Diagnosegenauigkeit deutlich steigern und so zu besseren klinischen Behandlungsentscheidungen und Therapieerfolgen beitragen.

Über geprägte Gene

Geprägte Gene kodieren regulatorische Proteine, die beim Wachstum und bei der Entwicklung des Fötus eine maßgebliche Rolle spielen. In normalem Gewebe führt der unterschiedliche epigenetische Modifikationsstatus der väterlichen und mütterlichen Allele zur Expression des einen Gens und zur Unterdrückung des anderen. Wenn jedoch Krebs auftritt, verändern sich die epigenetischen Modifikationen der geprägten Gene, wodurch das ursprünglich stumme Allel aktiviert wird, was zu unkontrolliertem Zellwachstum und Zellteilung und schließlich zur Bildung von Tumoren führt. Da die aberranten Expressionsveränderungen geprägter Gene bereits in den frühesten Krebsstadien auftreten, kann ihr Expressionsstatus als empfindlicher Biomarker für die Krebserkennung genutzt werden.

Kontaktdaten:
Tina Cheng, MD | Mitbegründer
Lisen Imprinting Diagnostics, Inc.
200 Power Mill Rd, Bldg E500/2208, Wilmington DE 19805
E-Mail: info@lisenid.com | Tel: 302 305 6678
www.lisenid.com

Quelle: Lisen Imprinting Diagnostics

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