Lionel Messi entgeht Gefängnisstrafe nach Steueraffäre

Der argentinische Fußballstar Lionel Messi wird zum dritten Mal Vater. Das bestätigte seine Frau Antonella Rocuzzo am Sonntag im Online-Dienst Instagram

Nach seiner Verurteilung wegen Steuerhinterziehung entgeht der Fußball-Superstar Lionel Messi einer Haftstrafe. Ein Gericht in Barcelona wandelte am Freitag erwartungsgemäß das Urteil von 21 Monaten Haft in eine Geldstrafe von 252.000 Euro um. Diesem Vorschlag von Messis Verteidigung hatte die Staatsanwaltschaft vor zwei Wochen bereits zugestimmt.

Auch Messis Vater Jorge Horacio Messi, der gemeinsam mit seinem Sohn verurteilt worden war, entgeht der vom Gericht verhängten Haftstrafe von 15 Monaten. Er muss stattdessen 180.000 Euro zahlen.

Beide sollen also 400 Euro täglich für jeden Tag der ursprünglichen Haftstrafe zahlen. Sollten die Geldstrafen nicht bezahlt werden, müssten sie allerdings doch noch ins Gefängnis, erklärte das Gericht.

Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, dass Messi nicht vorbestraft sei und dass die mit der Haftstrafe verhängte Geldstrafe in Höhe von etwa 3,5 Millionen Euro bereits von den beiden bezahlt wurde.

Der 30-jährige fünfmalige Weltfußballer aus Argentinien, der für den FC Barcelona spielt, und sein Vater waren im vergangenen Juli wegen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe verurteilt worden. Da Haftstrafen unter zwei Jahren in Spanien für gewöhnlich auf Bewährung ausgesetzt werden, blieben beide auf freiem Fuß.