Lionel Messi zu Argentinien-Comeback nach Rücktritt: "Es war mir peinlich"

Der Barca-Star ist aktuell mit der Albiceleste unterwegs. Bei all den Autogramm- und Fotowünschen kann man da schon einmal durcheinanderkommen.

Im Juni 2016 musste sich Lionel Messi mit der argentinischen Nationalmannschaft zum wiederholten Male in einem großen Finale geschlagen geben. Gegen Chile scheiterte die Albiceleste im Endspiel der Copa America im Elfmeterschießen. Anschließend gab La Pulga seinen Rücktritt aus seiner Landesauswahl bekannt, wurde zwei Monate später allerdings zum Umdenken bewegt. Jetzt spricht der fünffache Weltfußballer über seinen damaligen Entschluss.

"Das war eine Entscheidung, die ich im Eifer des Gefechts getroffen hatte, aber es war mir unendlich peinlich, meinen Schritt danach zu revidieren", erklärt Messi im Interview mit DIRECTV Sports. Er sagt weiter: "Aber Edgardo Bauza (Argentiniens neuer Trainer, der Gerardo Martino ersetzt hatte, Anm. d. Red.) und meine Mannschaftskameraden haben mir die Rückkehr erleichtert."

Aufgrund der hohen Erwartungen, die in seinem Heimatland an ihn gestellt werden, wird Messi ein schwieriges Verhältnis zu den argentinischen Fans nachgesagt. Mit fortschreitendem Alter habe er gelernt besser damit umzugehen. "Jetzt, mit 30 Jahren, genieße ich das Ganze auf eine andere Weise, viel intensiver", so Messi. "Ich bin mittlerweile viel entspannter. Wenn sie mich kritisieren, nehme ich das anders auf als früher."

122 Einsätze stehen für Messi im blau-weiß-gestreiften Trikot zu Buche, bislang erzielte der Superstar vom FC Barcelona 61 Tore für den Vize-Weltmeister.