Linkface: VR-Brille bringt eigenen Gesichtsausdruck ins Spiel

Sascha Koesch


Samsung hat in seinem C-Lab Programm diverseste Start-Ups von Mitarbeitern gefördert und auch in einer neuen Runde wieder 7 davon vorgestellt. Am interessantesten dabei erscheint uns Linkface, eine etwas andere VR-Brille.

Sie kommt mit Sensoren, die die Muskulatur im Gesicht messen und damit Gesichtsausdrücke direkt auf Avatare übertragen können. Ähnlich wie das auch bei Apples Animoji geschieht, nur eben in VR. Ein weiteres Feature soll "silent speech" sein, womit über die Muskelbewegungen wohl registriert werden soll, was man für Befehle sagt. Letzteres könnte die Steuerung in VR-Welten ein wenig unpeinlicher machen, wenn man nicht alleine ist, aber auch dafür sorgen, dass man die Applikationen ohne Controller bedienen kann.

Aber auch klassische Biosensorik-Funktionen wie Herzrate, Aufmerksamkeit und ähnliches sollen gemessen werden und irgendwie in das VR-Geschehen eingebunden werden können.

Wie gut und genau das alles funktioniert oder funktionieren soll, denn ein wirkliches Produkt gibt es ja in diesem Sinne noch nicht, wird vermutlich ebenso wie eine Kompatibilität zu den langsam entstehenden VR-Standards darüber entscheiden, ob Linkface wirklich eine Zukunft hat. Wir vermuten die Perspektive sich im VR-Land als verliebte Fische einen Kuss geben zu können wird da - so kawaii das sein mag - nicht reichen.