Venezuela: Wie steht die deutsche Linke zu Präsident Maduro?

Damit bezog sich die Sprecherin auf die jüngsten Ereignisse in Sachsen-Anhalt.

Cuba Sí übt sich in jener Sprache, die ehemalige DDR-Bürger noch von früher kennen. Die „Arbeitsgemeinschaft in der Partei Die Linke“ veröffentlichte am 1. August einen Brief, in dem steht: „Wir stehen unverrückbar auf der Seite der bolivarischen Regierung und des zivilisierten Volkes!“ Adressat waren die Mächtigen in Venezuela unter dem sozialistischen Staatschef Nicolás Maduro. Und die Botschaft war unmissverständlich.

Nun schlittert das Land seit Jahren immer tiefer in den Abgrund. Obwohl reich an Erdöl, herrscht eine schwere Wirtschaftskrise. Teilweise haben die Bürger nichts zu essen. Auf der Straße kommt es zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei mit Toten und Verletzten.

Längst wandern Tausende nach Kolumbien ab. Um seine Macht zu sichern, hat Maduro eine verfassungsgebende Versammlung wählen lassen mit dem Ziel, das Parlament an den Rand zu drängen, in dem die Opposition die Mehrheit hat. Dabei ließ die Wahlbeteiligung sehr zu wünschen übrig und war womöglich noch viel niedriger als vom Regime angegeben; der Vorwurf des Wahlbetrugs steht im Raum. Kaum ein Beobachter zweifelt jedenfalls, dass Venezuela auf dem Weg in die Diktatur ist.

Opposition agiert „unbarmherzig und rücksichtslos“

Teile der Linken gehören nicht dazu. Cuba Sí schreibt, man beglückwünsche „die staatlichen Behörden und zivilgesellschaftlichen Organisationen zur erfolgreichen Durchführung der Wahl...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung