Lindner: Wollen keine pauschalen Schließungen

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BERLIN (dpa-AFX) - Bundesfinanzminister und FDP-Chef Christian Lindner hat sich vor weiteren Corona-Krisenberatungen zwischen Bund und Ländern gegen Schließungen von Geschäften, Gaststätten oder Schulen ausgesprochen. "Wir wollen keine pauschalen Schließungen von Schulen, wir wollen auch keine pauschale Schließung von Gastronomie, Hotellerie und Handel", sagte Lindner am Montag in Berlin.

Lindner sagte mit Blick auf die Omikron-Variante des Coronavirus, es seien konsequente Maßnahmen erforderlich. Viele Menschen fürchteten sich aber vor einem neuerlichen Lockdown. Der Schlüssel zur Bewältigung der vierten und fünften Welle sei, nicht nachzulassen beim Impfen und Boostern und Kontaktbeschränkungen vorzunehmen, "damit es eben nicht zu pauschalen Lockdowns wie in den Niederlanden kommen muss." Durch einen konsequenten Kurs beim Impfen und Boostern, Masken sowie 2G- und 3G-Regeln könne es auch weiter gelingen, gesellschaftliches Leben offenzuhalten und einen Lockdown abzuwenden.

Lindner rechnet nach eigener Aussage damit, dass Bund und Länder bei ihren Beratungen am Dienstag kurzfristige Änderungen der Regeln für Veranstaltungen und für private Treffen in Innenräumen vereinbaren werden. "Ich gehe davon aus, dass Club-Veranstaltungen nicht werden stattfinden können. Darüber hinaus wird man lageadäquat schauen müssen, ob weitere Kontaktbeschränkungen nötig sind."

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