Lindner kontert Özdemir nach Fake-News-Anschuldigung: „Der Vorwurf ist absurd“

John Stanley Hunter

 

Christian Lindner in Karlsruhe

Christian Lindner weist die Anschuldigung von Grünen-Chef Cem Özdemir, er würde Fake News verbreiten, zurück. Özdemir hatte vergangene Woche gegenüber Business Insider gesagt, er hielte es für „besonders problematisch, wie Lindner die ‚Russia-Today‘-Rhetorik übernimmt und fordert, dass wir mit Putin reden müssten.“ Das Credo des Grünen-Spitzenkandidaten: „Im Umkehrschluss würde das bedeuten, dass wir nicht mit ihm reden würden. Das sind Fake News.“

Lindner: „Der Vorwurf ist absurd“

FDP-Chef Christian Lindner nannte den Vorwurf im Gespräch mit Business Insider am Mittwoch „absurd“. Seine Partei verbinde „Konsequenz mit Dialogangeboten in der Russlandpolitik.“ Özdemir machte Lindner zuvor schwere Vorwürfe, sprach von „russischer Propaganda.“

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Am Rande einer Wahlkampfveranstaltung sagte Lindner dieser Zeitung, die FDP sei im Umgang mit Russland sogar „konsequenter als andere, weil wir aktuelle Pipeline-Projekte aussetzen wollen und ander Präsenz taktischer Nuklearwaffen der USA in Europa festhalten, da Putin aufgerüstet hat.“ Gleichzeitig signalisierte der 38-Jährige Bereitschaft zum Dialog mit Putin, „Eskalationsspiralen durchbrochen werden müssen.“

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