Ligue 1: Trotz verschobenem Debüt: Neymar im Pariser Prinzenpark fürstlich empfangen

Neymar ist im Pariser Prinzenpark unter frenetischen Gesängen der Fans beim französischen Pokalsieger Paris St. Germain empfangen worden. Vor rund 45.000 Zuschauern lief der 222-Millionen-Mann erstmals im PSG-Trikot mit der Nummer zehn in seiner neuen Heimstätte ein, obwohl er für den anschließenden Saisonstart in der Ligue 1 gegen Aufsteiger SC Amiens noch keine Spielberichtigung besaß.

Neymar ist im Pariser Prinzenpark unter frenetischen Gesängen der Fans beim französischen Pokalsieger Paris St. Germain empfangen worden. Vor rund 45.000 Zuschauern lief der 222-Millionen-Mann erstmals im PSG-Trikot mit der Nummer zehn in seiner neuen Heimstätte ein, obwohl er für den anschließenden Saisonstart in der Ligue 1 gegen Aufsteiger SC Amiens noch keine Spielberichtigung besaß.

"Ich bin sehr glücklich und froh, diese neue Herausforderung zu erhalten. Paris ist magisch", sagte Neymar bei seinem Empfang. Der 25-Jährige, der mit geschniegelter Frisur und Silberohrringen auflief, ließ kurz seine Fähigkeiten aufblitzen, als er zu den Klängen von Star-DJ Martin Solveig einige Bälle hochhielt und die Menge zum Johlen brachte. Auch eine ausgiebige Begrüßungsrunde durch das gesamte Stadion ließ sich der Kapitän der brasilianischen Nationalmannschaft nicht nehmen.

Der Ligaverband LFP konnte Neymar nach eigenen Angaben keine Spielerlaubnis für das Match gegen Amiens erteilen, weil das notwendige Transferzertifikat nicht bis zum Ablauf der Frist am Freitag um Mitternacht in der LFP-Zentrale eingegangen war. Durch die Formalie verschiebt sich Neymars Liga-Premiere im PSG-Trikot um mindestens acht Tage. Das zweite Pariser Punktspiel der Saison findet am 13. August (Sonntag) bei EA Guingamp statt.

Am Donnerstagabend war der spektakuläre Wechsel vom FC Barcelona in die französische Hauptstadt offiziell bestätigt worden. Für die Rekordablösesumme von 222 Millionen Euro hatte Paris sich die Dienste Neymars für die kommenden fünf Jahre gesichert. Summa summarum kostet der Deal die vom katarischen Scheich Nasser Al-Khelaifi alimentierten Pariser beinahe ein halbe Milliarde Euro.

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