Ligue 1: Paris Saint-Germain von UEFA-Prüfverfahren zu Financial Fairplay überrascht

Nach der Verpflichtung von Barcelonas Neymar für eine Weltrekordablöse und der Leihe von Monacos Kylian Mbappe muss sich Frankreichs Pokalsieger Paris Saint-Germain einem Prüfverfahren der UEFA unterziehen. Diese will sicherstellen, dass die Regeln des Financial Fairplay nicht verletzt wurden. Die UEFA teilte dies am Freitag mit, PSG reagierte seinerseits mit einem Statement.

Nach der Verpflichtung von Barcelonas Neymar für eine Weltrekordablöse und der Leihe von Monacos Kylian Mbappe muss sich Frankreichs Pokalsieger Paris Saint-Germain einem Prüfverfahren der UEFA unterziehen. Diese will sicherstellen, dass die Regeln des Financial Fairplay nicht verletzt wurden. Die UEFA teilte dies am Freitag mit, PSG reagierte seinerseits mit einem Statement.

Darin heißt es: "PSG erkennt die Entscheidung des UEFA Financial Fair Play-Gremiums an, unverzüglich sicherzustellen, dass die Konten des Vereins zum 30. Juni 2018 mit den vorgegebenen Kriterien für die Saison 2017/2018 übereinstimmen. Wir sind dahingehend über das Vorgehen überrascht, als dass die FFP-Verantwortlichen zu jeder Zeit über die finanziellen Auswirkungen aller Spieler-Operationen in diesem Sommer informiert wurden. Obwohl dies nicht verpflichtend ist."

PSG wird in der kommenden Saison alle nötigen Unterlagen einreichen und auswerten. Dennoch zeigte man sich überrascht über das Vorgehen, da man die Richtlinien der UEFA eingehalten habe. Außerdem erinnerte der Klub an die vielen Spieler mit hohem Wert in den eigenen Reihen, "die es erlauben, signifikante Kapitalerlöse in den nächsten zwei Transferperioden zu generieren."

Daher kann davon ausgegangen werden, dass sowohl im Januar als auch im kommenden Sommer einige Spieler verkauft werden - sollte das Financial Fairplay nicht eingehalten worden sein.

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