Ligue 1: Werden mehr verdienen, als wir bezahlt haben

Mit dem Transfer von Neymar ist Paris Saint-Germain in eine neue Dimension der Ablösesummen vorgedrungen. Dieser scheint sich aber bereits auszuzahlen, laut Präsident Nasser Al-Khelaifi konnte der Verein mit dem Brasilianer im Kader an Wert zulegen.

Mit dem Transfer von Neymar ist Paris Saint-Germain in eine neue Dimension der Ablösesummen vorgedrungen. Dieser scheint sich aber bereits auszuzahlen, laut Präsident Nasser Al-Khelaifi konnte der Verein mit dem Brasilianer im Kader an Wert zulegen.

"Vor dem Transfer von Neymar war der Verein eine Billion wert und nun sind es 1,5 Billion", sagte der katarische Geschäftsmann den Reportern am Freitag.

Den bisherigen Ablöserekord hatte Paul Pogba durch seinen 105 Millionen Euro schweren Transfer zu Manchester United inne, den der Verein aus der französischen Ligue 1 nun mehr als verdoppelte.

Dass mit den gezahlten 222 Millionen Euro eine Obergrenze erreicht sein könnte, daran kann auch Al-Khelaifi nicht glauben. "Heute ist er der teuerste Spieler aller Zeiten, aber wird er das auch in zwei oder drei Jahren sein? Ich bin mir sicher, dass wir mehr Geld verdienen werden als wir bezahlt haben."

Dass PSG gegen das Financial Fair Play (FFP) verstoßen könnte, daran verschwendet der 43-Jährige keinen Gedanken: "Für die Leute, die sich um das FFP sorgen: geht und trinkt Kaffee. Es gibt keine Probleme. Wir waren seit dem ersten Tag sehr transparent und arbeiten nach den Bestimmungen."

Auch den Berichten, wonach der Staat Katar für die Ablösesumme Neymars aufgekommen sein könnte, widersprach er: "PSG hat die Ausstiegsklausel gezahlt, nicht Neymar, das ist legal."

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