Ligue 1: Mario Balotelli klagt Italien an: "Weniger Probleme als Weißer"

Mario Balotelli sieht sich aufgrund seiner Hautfarbe entscheidend im Nachteil im Rennen um einen Platz im Kader der italienischen Nationalelf. Der Stürmer von OGC Nizza wurde seit 2014 nicht mehr für die Squadra Azurra nominiert.

Mario Balotelli sieht sich aufgrund seiner Hautfarbe entscheidend im Nachteil im Rennen um einen Platz im Kader der italienischen Nationalelf. Der Stürmer von OGC Nizza wurde seit 2014 nicht mehr für die Squadra Azurra nominiert.

"In manchen Stadien rufen mir Leute zu, dass es keine schwarzen Italiener gibt. Dabei bin ich der lebende Beweis", sagte Balotelli gegenüber So Foot. Der Stürmer von Nizza merkt an: "Italien ist kein rassistisches Land, aber manche Leute dort sind es."

Mit Blick zurück auf seine Karriere habe er das bemerkt: "Ich denke, wenn ich weiß wäre, hätte ich weniger Probleme gehabt. Vielleicht war ich für manche selbst verantwortlich und hatte nicht immer die richtige Einstellung. Aber wäre mir schneller vergeben worden? Auf jeden Fall."

Der 27-Jährige appelliert dementsprechend an die italienischen Bürger: "Der Wandel liegt in den Händen der nächsten Generation. Wir müssen unseren Kindern beibringen, dass alle Menschen gleich sind, auch bei unterschiedlichem Erscheinungsbild."

Mario Balotelli in der italienischen Nationalmannschaft

Wettbewerb Spiele Tore Vorlagen
Freundschaftsspiele 14 2 2
Weltmeisterschaft 3 1 0
WM-Qualifikation 5 5 1
Europameisterschaft 6 3 0
EM-Qualifikation 2 0 0
Confederations Cup 3 2 1

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