Ligue 1: Hatem Ben Arfa reicht Beschwerde gegen PSG ein

Offensivspieler Hatem Ben Arfa will beim französischen Verband Beschwerde gegen seinen Arbeitgeber Paris Saint-Germain einlegen. Laut seines Berater, verwende der Hauptstadtverein psychologische Maßnahmen gegen den 30-Jährigen.

Offensivspieler Hatem Ben Arfa will beim französischen Verband Beschwerde gegen seinen Arbeitgeber Paris Saint-Germain einlegen. Laut seines Berater, verwende der Hauptstadtverein psychologische Maßnahmen gegen den 30-Jährigen.

Wie die L'Equipe berichtet, hat Ben Arfa nun seinem Anwalt den Auftrag erteilt, Beschwerde beim französischen Verband gegen PSG einzureichen. Grund dafür ist die zweite Versetzung des Linksfußes in die Reserve des französischen Pokalsiegers. In Frankreich kann ein Profi nur unter bestimmten sportlichen Voraussetzungen in die zweite Mannschaft versetzt werden.

"Sie verwenden psychologische Methoden gegen ihn", wetterte Jean-Jacques Bertrand, der Anwalt des Ex-Nationalspielers und erläuterte dies anhand eines Beispiels: "Sie sagten ihm, dass er nicht an der US-Tour im Rahmen der Saisonvorbereitung teilnehmen darf - einen Tag bevor es losgehen sollte."

Bereits zuvor hatte Ben Arfa angekündigt, seinen bis 2018 datierten Vertrag aussitzen zu wollen. In der Saison 2016/17 kam er unter Trainer Unai Emery 23 Mal zum Einsatz. Das Verhältnis der beiden gilt als schlecht.

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