Ligue 1: Nach Degradierung: Berater von Hatem Ben Arfa greift PSG an

Der Berater von Hatem Ben Arfa hat den Umgang von Paris St.-Germain mit seinem Klienten kritisiert. Nachdem der Franzose den aktuellen Spitzenreiter der Ligue 1 im Sommer nicht verlassen wollte, wurde er zu den Amateuren degradiert. Sein Vertrag im Prinzenpark läuft noch bis 2018.

Der Berater von Hatem Ben Arfa hat den Umgang von Paris St.-Germain mit seinem Klienten kritisiert. Nachdem der Franzose den aktuellen Spitzenreiter der Ligue 1 im Sommer nicht verlassen wollte, wurde er zu den Amateuren degradiert. Sein Vertrag im Prinzenpark läuft noch bis 2018.

Im Interview mit RMC sagte Jean-Jacques Bertrand: "Wir reden ständig von den Werten des Sports und über den Respekt vor Verträgen. Er (Ben Arfa, Anm. d. Red.) wurde in einer respektlosen Art und Weise ausgeschlossen."

Ben Arfa wechselte im vergangenen Jahr von der OGC Nizza in die französische Hauptstadt, konnte sich aber unter Trainer Unai Emery nicht durchsetzen. Zum Ende der Spielzeit standen magere fünf Startelfeinsätze auf dem Konto des 30-Jährigen.

Der Klub soll "seine Pflichten gegenüber Ben Arfa respektieren"

Bereits vor den Mega-Verpflichtungen von Neymar (für 222 Millionen Euro vom FC Barcelona) und Kylian Mbappe (für 180 Millionen von AS Monaco) für die Offensive wollte PSG den Offensivmann wieder los werden. Allerdings beharrte Ben Arfa auf seinem Vertrag, was den PSG-Bossen nicht gefiel. Als Konsequenz muss er seit Montag bei den Amateuren mittrainieren. Die zweite Mannschaft von PSG spielt in der vierten französischen Liga.

"Wir haben so viele Spieler gesehen, die ihre Verträge bei den Klubs nicht respektiert haben. Aber in diesem Fall ist es anders: Wir verlangen vom Klub, seine Pflichten gegenüber dem Spieler zu respektieren", so der Berater abschließend, der hofft, dass Ben Arfa bald wieder zu den Profis stoßen darf.

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